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Hopfen und Malz – Gott erhalt’s

Gleich vorweg, Alkohol im Überfluss ist schlecht und schadet der Regeneration! Trotzdem sei gesagt, dass ab und zu ein kleines Bier sogar gesund sein kann.

Hopfen und Malz – Gott erhalt’s

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Schon der altgriechische Philosoph Plutarch (ungefähr 45 nach Christus bis 122 nach Christus) wusste den schmackhaften Gerstensaft zu schätzen: "Bier ist unter den Getränken das nützlichste, unter den Arzneien das schmackhafteste und unter den Nahrungsmitteln das angenehmste." Die im Bier enthaltenen Mineralstoffe wie Magnesium, Kalium und Silizium wirken sich positiv auf Herz, Muskeln und Nerven aus und regen den gesamten Energiestoffwechsel und den Blutdruck an. Der im Bier enthaltene B-Vitaminkomplex hat vielerlei positive Auswirkungen auf den menschlichen Körper.

Das Herz-Kreislauf-System und der Stoffwechsel werden angeregt, die Konzentration verbessert und, als schöner Nebeneffekt, ist das Vitamin B gut für Haare und Haut.

Zusätzlich kann auf mehrere Studien verwiesen werden, die belegen, dass ein moderater Bierkonsum auch das Herz- infarktrisiko senken kann. Weniger gesund ist natürlich der im Bier enthaltene Alkohol.

Als noch gesundes Maß sei bei etwa einem halben Liter Bier bei einem Mann und noch etwas weniger bei einer Frau festgelegt. Außerdem sollten mindestens zwei bis drei alkoholfreie Tage pro Woche eingelegt werden.

Apropos alkoholfrei. Wer trotzdem auf den Biergeschmack nicht verzichten möchte, kann natürlich auf das mittlerweile sehr schmackhafte alkoholfreie Weizenbier zurückgreifen, wobei auch hier immer noch ungefähr 0,5 Prozent Alkoholgehalt vorhanden sind.

Dieses isotonische Sportgetränk gleicht durch den hohen Wassergehalt die durch das Schwitzen verloren gegangene Flüssigkeit und die Mineralstoffe aus.

Nach dem Sport getrunkenes alkoholfreies Bier verbessert sogar die Regeneration und steigert die Konzentration. Und das Beste kommt zum Schluss: auch die Sauerstoffaufnahme im Körper kann durch geringe Mengen Bier verbessert werden.

Na dann, Prost!


Günther Weidlinger ist ehemaliger Weltklasse-Läufer und hält den österreichischen Rekord im Marathon (2:10,47 Stunden). Der Innviertler ist Schirmherr der Marathon-Aktion "Schule läuft" und arbeitet auch in der Organisation mit.

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Artikel Günther Weidlinger 17. Februar 2017 - 00:04 Uhr
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