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Spannende Geschmackserlebnisse

Die japanische Küche ist immer eine Sünde Wert. Doch Japans Küche kann viel mehr als nur Sushi, Sashimi oder Maki.

Während in unseren Gefilden vegetarische Küche lange Zeit Mangelware war und sich erst langsam als Trend festsetzt, ist Gemüse in Nippon seit jeher integraler Hauptbestandteil der Küche. Wo immer man hingeht, fallen einem sofort die Gärten auf. Selbst in dicht besiedelten Vororten wird jede Ecke mit Hingabe kultiviert.

Die Leidenschaft der Japaner geht sogar so weit, das selbst Fast Food aus Gemüse besteht: Tsukemono sind japanische Pickles. Sie werden als Beilage zum Reis serviert, aber auch als gesunde Variante zum Sake. Alles wird so frisch wie möglich serviert. Das bedeutet roh oder nur kurz im kochenden Wasser gegart, so bleiben nämlich Farbe und Nährstoffe erhalten. Man sollte, wenn es nach den Japanern geht, am besten 30 verschiedene Essenskomponenten verspeisen, weil so der Körper alle Nährstoffe bekommt.

Generell gilt bei allen Lebensmitteln: Klasse statt Masse. Die Japaner achten auf die Produkte, diese dürfen auch teurer sein und kommen eben einfach seltener auf den Tisch. Welche Exoten unter den Nippon-Gemüsesorten die spannendsten Geschmackserlebnisse hervorrufen, möchte ich ihnen wie folgt vermitteln:

Goya-Kürbisgewächs mit Überraschungseffekt

Okra-der Schlankmacher - leicht verdaulich und vielseitig einsetzbar

Ginko-Schon im alten Japan als Gewürz verwendet

Gobo-fein gehobelt“sasagaki“

Ohba-traditionelles Gewürz für Sushi

Fushimi-aromatischer würziger Chilli

Frischer Wasabi-Giftgrün und höllisch scharf - Kilopreis bei 135 Euro. Selten erhältlich, aber kein Vergleich zur Paste.

Gehen sie ruhig einmal zu Ihrem asiatischen Lebensmittelmarkt, Sie werden über die Vielfalt überrascht sein.

Übrigens: der beste Asiate meines Lebens war die Zuma Bar in London. Unglaubliche Kreationen von Fisch, Fleisch und Gemüse. Ein Jahr im  Voraus ausgebucht. Der absolute Wahnsinn!

Verraten Sie mir Ihren Lieblings-Asiaten - wenn möglich nicht so weit weg.

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Artikel Erich Lukas 11. Juli 2016 - 10:35 Uhr
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