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Eisiger Schaum

Jetzt, wo es endlich langsam wärmer wird, locken bereits die ersten Eissalons mit Ihren Köstlichkeiten.

Konfuzius ließ sich davon inspirieren, Picasso verewigte es in Öl und Maria Theresia hätte es am liebsten verbieten lassen, weil sie es für Teufelszeug hielt. Eine kleine Sünde ist Speiseeis jedoch allemal wert - vor allem dann, wenn man es selber macht.

Für all jene, die keine Eismaschine zu Hause haben, ist das Eis-Parfait eine köstliche Alternative zu herkömmlichem Speiseeis. Es ist eines der bekömmlichsten Desserts auf unseren Speisekarten und kann, da es durch seinen hohen Luftanteil relativ leichtgewichtig ist, auch ohne allzu große Reue genossen werden. Ein Liter Parfait wiegt nicht einmal ein dreiviertel Kilogramm. Im Grunde handelt es sich bei Parfaits ja um nichts anderes als eisigen Schaum, der - mit unterschiedlichen Geschmackszutaten - auf der Basis von Eiern und Zucker über Dunst aufgeschlagen, mit Schlagobers vermengt und schließlich in kleine Förmchen abgefüllt und gefrostet wird. Damit sich die hinzugefügten Aromastoffe geschmacklich voll entfalten können und sich das Parfait auch cremig löffeln lässt, sollte man ein paar wichtige Grundregeln beachten:

- Verwenden Sie keine Früchte mit zu hohem Wasseranteil, da das Parfait sonst leicht kristallisiert. Ideal sind Liköre, Schokolade oder süße Brösel.

- Kühlen Sie die Formen vor dem Einfüllen der Masse gut.

- Servieren Sie das Eisparfait niemals unmittelbar aus dem Tiefkühlschrank, sondern lassen Sie es zuvor im Kühlschrank kurz antauen, damit es wieder cremig wird. Eisparfait dürfen nie gestochen werden, sondern muss sich löffeln lassen!

Sollte ich Ihr Interesse geweckt haben, anbei ein Rezept zum nachkochen:

Grappaparfait- Rezeptur für 8-10 Personen

 

3 Eier

75g Zucker

750g geschlagenes Obers

200g weiße Schokolade

6cl guter Grappa

Eier mit Zucker über Dunst schaumig schlagen, geschmolzene Schokolade unterheben. Gut verrühren und das halbgeschlagene Obers vorsichtig unterheben. Grappa je nach Geschmack beifügen-in eine Kastenform abfüllen und einfrieren. Mit weißem Traubenragout servieren.

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Artikel Erich Lukas 28. März 2017 - 09:29 Uhr
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