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Ein Gefühlsausbruch vor versammelter Mannschaft

Die S&D Fraktion in Brüssel

Die S&D Fraktion in Brüssel Bild: Florian Meingast

Und plötzlich stehen alle auf und applaudieren. Abgeordnete, Assistenten, Political Adviser, Praktikanten, Besucher und Gäste. Die Personen, auf die die ersten vier Bezeichnungen zutreffen, gehören zur Socialists and Democrats Fraktion, kurz S&D, des Europäischen Parlaments. Unter ihnen auch Josef "Joe" Weidenholzer (SP).

Der Hintergrund: Der Gefühlsausbruch einer Britin. Sie sprach gerade über den Austritt des Vereinigten Königreiches aus der EU, als sie die Tränen nicht mehr zurückhalten konnte. Sie schluchzte. Sie verstummte. Gianni Pittella, Präsident der Fraktion, versuchte zu beruhigen.

Mit dem heutigen 29. März 2017 beginnen im Parlament offiziell die Austrittsverhandlungen zwischen dem Königreich und der Europäischen Union. "Es ist ein wirklich trauriger Tag" - ein Satz den man während der Sitzung aus vielen Mündern hörte.

"Theresa May meinte in ihrer heutigen Rede, dass sie die Menschen des Landes würdig repräsentieren wird. Aber nicht mich. Ich war, ich bin und ich werde immer Europäerin sein." - Der Satz einer weiteren Britin war wohl der markanteste, der im Saal gefallen war.

Daneben sollte es auch noch mindestens ebenso relevante Dinge zu besprechen geben - beispielsweise die Arbeitszeiten für Fernfahrer - der Brexit drängte sich aber immer wieder in den Vordergrund.

Um 18 Uhr verabschiedete sich Weidenholzer dann für drei Tage nach Bukarest. Dort findet eine Konferenz zum Thema Digitales statt.

 

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Artikel Florian Meingast 29. März 2017 - 19:47 Uhr
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