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Reinhard Seiß: "Das ist zu wenig!"

Stadtplaner Reinhard Seiß kritisiert die mangelnde Planungskultur im Land. Die Hochhauspolitik in Linz hält der Oberösterreicher für verantwortungslos

4 Kommentare Tobias Hagleitner 25. November 2017 - 05:48 Uhr
Kommentare zu diesem Artikel
dr.haus (32) 26.11.2017 16:24 Uhr

Seit Jahrzehnten weiß man, dass Wohnhochhäuser soziale Brennpunkte schaffen. In den oberen Stockwerken besteht kein Bezug mehr zur Straßenebene, die Kinder kann man nicht alleine spielen gehen lassen...
Eine hohe Anzahl an Wohnungen in einem Bau führt zu Anonymität, geringer sozialer Kontrolle und Angstzuständen. Die durch Hochhäuser entstandene Verödung saugt das Leben richtiggehend aus der Stadt. Auf der Straßenebene ist es zugig und schattig, die Nachbarn werden massiv beeinträchtigt. Und die geschaffenen Ausgleichsflächen -„urbane Plätze“ genannt - sind oft Betonwüsten, die keiner freiwillig aufsucht!

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schreiberin (24) 25.11.2017 18:33 Uhr

Solange Supermärkte und Einkaufszentren ein- bis zweigeschoßig mit Riesenparkplätzen davor gebaut werden dürfen, ist es nicht notwendig, die Menschen wie in Käfighaltung in Hochhäuser zu sperren, die nachgewiesener Maßen vielleicht als Hotel- oder Bürogebäude taugen aber sicher nicht zum Wohnen!

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passivlesender_EX-Poster (9057) 25.11.2017 10:52 Uhr

Wie kommen ganze Stadtteile dazu, buchstäblich in den Schatten gestellt zu werden? Auf derartige Ungetüme starren zu müssen, entwertet die eigenen Grundstücke und Gebäude, durch massive Verkehrszunahme - nicht nur unmittelbar bei der Ein- und Ausfahrt der mehrstöckigen Garagen kommt auch noch Gestanks- und Lärmbelastung dazu.

Endlich mal ein Artikel, der sich kritisch mit diesen Investoren-Wohnsilos auseinandersetzt!

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seppmueller (31) 25.11.2017 08:16 Uhr

ohne Planungsmehrwert und "konezptive Stadtplanung" werden die damit verbundenen Ungerechtigkeiten in der derzeitigen Stadtplanung/Investorengetriebene Stadtplanung der derzeitigen Politik in Linz nicht gelöst werden können - kein bezahlbares Wohnen, keine Mobilisierung von Leerstand und Brachen, keine Lösungen zur "Überwidmung"/zuvielen Baulandflächen uvm.
Alle anderen Städte und Orte - Wels, Steyr, Traun, Leonding, Gmunden udgl. haben die gleichen Probleme und gesellschaftpolitischen Herausforderungen - für diese gilt es für ALLE gerechte und angemessene Rahmenbedingungen zu schaffen - dh.
- jeder Grundeigentümer/Investor wird seinen Beitrag/Planungsmehrwert der Öffentlichkeit/Bürger für attraktive Lebensräume und zur Infrastruktur leisten müssen.............

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