Aufbruch!

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Judith Wiesner-Floimair

"Ist der Ruf ..."

Judith Wiesner-Floimair, Ex-Tennisprofi

10. Februar 2016 - 13:16 Uhr
 
In einer gemeinsamen Aktion der Bundesländerzeitungen und der „Presse“ sprechen sich 66 Personen für eine mutige und zupackende Politik aus und auch dafür, die österreichischen Probleme endlich deutlich beim Namen zu nennen.

63....einmal ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert. So oder so ähnlich könnte man das aktuelle Verhältnis zwischen Politikern und der Bevölkerung etwas provokant betiteln. Das Vertrauen in die Handlungs- und Lösungskompetenz der Regierenden ist weg. Das ist kein österreichisches Phänomen, die Gesellschaft befindet sich im Wandel oder ist schon verwandelt, wir leben in einer egoistischen Zeit, wo jeder auf seinen eigenen Vorteil bedacht ist. Das betrifft die gesamte Bevölkerung ebenso wie die Politiker.  

Das Vertrauen in eine Obrigkeit und in große Institutionen ist gegen null gesunken. Das Schwierigste wird sein, diese Abwärtsspirale zu stoppen. Es geht schon lange nicht mehr darum, dass sich die besten Köpfe des Landes für die öffentliche Sache engagieren sollen, die Nivellierung nach unten findet in jedem Bereich statt, sie wurde geradezu politisch gewollt. Man darf sich nicht wundern, wenn der Diskurs über wichtige Fragen ausbleibt.
Wie also das Interesse des Publikums zurückgewinnen? Indem man drei Bereiche mit ehrlichem Leben erfüllt: Personal, Diskurs und System.

Personen, die es ehrlich meinen, sollen sich zur Wahl stellen, glaubwürdige Personen, die nicht nur aus Eigen- oder Parteinutzen handeln. Der öffentliche Diskurs muss wieder geführt werden, ja auch am Stammtisch, aber es muss gelingen, die intellektuelle Öffentlichkeit und erfolgreiche Personen in die Diskussion zu integrieren. Das Wahlsystem muss geändert werden Richtung klare Verantwortlichkeit und erkennbare Ergebnisse. Schluss mit dem „Wischiwaschi“ einer großen Koalition oder einer Proporzregierung, in der es sich mehr auszahlt, Projekte und gelungene Vorhaben des „Partners“ zu sabotieren als selber Zukunftsfragen anzugehen. Es muss möglich sein, über den nächsten Tag oder die nächste Pressemitteilung hinauszudenken, es ist sogar zwingend notwendig, und es braucht die Personen, die dazu imstande sind

 

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