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Rückschritt

Mit Entsetzen nehme ich einen rückschrittlichen familien-, frauen- und gesellschaftspolitischen Kurs in Oberösterreich wahr. Der Kinderbetreuungsbonus wird für jene Eltern erhöht, die ihre Kinder zu Hause betreuen und nicht in den Gratiskindergarten geben! Man ...

11 Kommentare 30. November 1999 - 15:36 Uhr
Kommentare zu diesem Artikel
konkel (1682)
21.11.2009 12:08 Uhr
Unverständnis

Ich kann die Ausführung von Fr. Mag. Weißböck nicht verstehen: wenn Sie will kann, Sie ihre Kinder ja in den Gratiskindergarten geben.
Es gibt ja sehr wohl unterschiedliche Meinungen über die Sinnhaftigkeit des Kindergartens (siehe auch andere Kommentare zu diesem Artikel)
Wo ist die Verantwortung der Eltern diese Entscheidung zu treffen ?
Oder sind unsere Frauen nur mehr Gebärmaschinen und dann hat alles der Staat zu entscheiden ?
Seien wir doch froh, das wird dieses Thema (noch) selbst entscheiden dürfen !
Im übrigen ist der Betrag der hier jährlich angeboten wird eine sehr geringer:
Ein Ganztageskindergartenplatz kostet ca. € 600 im Monat mal 12 = € 7.200.
Wenn man nur die Hälfte davon an Familien auszahlen würde, die ihre Kinder selbst erziehen wollen, könnte eine Menge Geld gespart werden !

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derzweifler (952)
21.11.2009 11:09 Uhr
Kindergarten

Heute am Samstag gibt es Protestaktionen der Kindergärtnerinnen für bessere Arbeits und Gehaltsbedingungen.
Für Lehrer wäre so etwas unverständlich die streiken nur während der Arbeitszeit. Da sieht man das es doch Berufsgruppen mit Verantwortungsbewußtsein gibt, nicht solche Jammerer und Raunzer wie die Lehrer.

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alwis (227)
20.11.2009 17:45 Uhr
Kinder ohne Kindergarten - bester Einstieg in die...

Und dann noch eine persönliche Erfahrung:

Eine Mutter erzählte mir von ihren Kindern.
Die ersten fünf Kinder betreute sie bis zum Schuleintritt ganz zuhause. Sie besuchten den Kindergarten nicht ein einziges Mal.
Beim Schuleinstieg hatten sie keine Schwierigkeiten.

Ihr 6. und 7. Kind besuchten jeweils 1 Jahr lang den Kindergarten, der von vielen für unbedingt nötig gehalten wird.
Und siehe da:
Diese beiden Kinder machten die ersten Schwierigkeiten in der ersten Volksschulklasse.
Und ein Lehrer bestätigte:
"Ja, das ist mir auch schon aufgefallen.
Je länger die Kinder in den Kindergarten gehen, desto schwieriger sind sie in der Schule.
Aber das darf ich ja nicht sagen."

So schaut es aus!

Und die Kinder dieser Frau sind allesamt sehr sozial eingestellt und haben durchwegs sehr gute Lernerfolge!

Soviel zur angeblich soo wichtigen frühkindlichen Bildung in Kollektivbetreuungseinrichtungen!

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stoeffoe (9476)
20.11.2009 19:22 Uhr
Mhm. Eine Mehrkindfamilie.

7 Kinder.
Somit höchstwahrscheinlich auch jede Menge Kontakt zu Großeltern, verwandten, Helfern.
Ein Kindergarten zuhause.

Tolles Beispiel!
So repräsentativ...

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alwis (227)
21.11.2009 10:35 Uhr
Mehrkindfamilie - repräsentativ

Naja, natürlich nicht der Durchschnitt,
aber eine Möglichkeit, die auch Unterstützung verdient.
Die Mehrkindfamilien brauchen wir sogar unbedingt,
um den Mangel an Kindern, der durch die Kinderlosen und die Einkindeltern entsteht,
ausgleichen zu können.

Und kinderreiche Familien leisten für die Gesellschaft im allgemeinen sehr wertvolle Dienste!
Alleine schon finanziell:
Z.B. spart eine Mutter, die ihre Kinder bis zum Schuleintritt selbst betreut, der öffentlichen Hand Kosten von ca. 60.000,-- Euro je Kind!
Wenn das nichts ist!?!

Siehe hier:
http://wolfmayr.org/familie/viewtopic.php?f=30&t=694

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alwis (227)
20.11.2009 17:37 Uhr
Bildung im Kleinkindalter

Die Frau Mag. irrt:

Bildung geschieht im Baby- und Kleinkindalter am besten in der vertrauten Umgebung durch Mama und dann auch durch den Papa.
Die emotionale Bildung ist Voraussetzung für die später einsetzende intellektuelle Bildung.
Wir sind ohnehin schon verkopft genug.
Die Kommunisten haben uns ja vorgemacht, was mit Kindern geschieht, die schon mit wenigen Monaten ganz von der Mama getrennt ganztags in Krippen betreut werden.
In der Tschechoslowakei wurden sie sogar von montags bis freitags nur in Krippen betreut.
Zdenek Matejcek hat es nachgewiesen und einen Film darüber gemacht:

AUS KINDERN OHNE LIEBE WERDEN ERWACHSENE VOLLER HASS!

Den Film kann man hier bestellen:
http://www.dreilindenfilm.de/index2.html

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stoeffoe (9476)
20.11.2009 19:26 Uhr
Oö. Kinderbetreuungsbonus

"Wer wird gefördert?
Jene, die das Angebot des beitragsfreien Kindergartens nicht in Anspruch nehmen. Beantragt werden kann die Förderung mit dem 3. Geburtstag (37. Lebensmonat) eines Kindes bis maximal zum Beginn des verpflichtenden Kindergartenjahres. Dieses beginnt mit dem auf den 5. Geburtstag folgenden Kindergarten-Arbeitsjahr. "

Ab dem dem 3. Geburtstag.

Möchtest du dir jetzt bitte deinen
wissenschaftlich erwiesenen Tragling an den Hut stecken?

Und möchtest du erklären, inwieweit die ständig abnehmende Intensität der verläßlichen Anwesenheit und Verfügbarkeit einer oder mehrerer vertrauten Personen durch den Kindergartenbesuch ab dem 3. Lebensjahr gefährdet ist?

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alwis (227)
20.11.2009 17:30 Uhr
Die beste Kinderbetreuung ist doch die Mama

- und der Papa.

Aber die erste ist jedenfalls die Mama, denn sie ist doch dem Baby nach 9 Monaten Schwangerschaft und Geburt in jeder Hinsicht am nächsten.
Und beim Stillen ist auch die Mama unersetzbar.

Dann ist - wissenschaftlich erwiesen und von natürlich empfindenden Menschen auch so gespürt - das Kleinkind auch noch monatelang ein Tragling, also ein Wesen, das herumgetragen und zur Brust genommen werden will und muß. Und jahrelang braucht es in ständig abnehmender Intensität die verläßliche Anwesenheit und Verfügbarkeit einer oder mehrerer vertrauten Personen.
Im Normalfall sind das vor allem die Mama und der Papa.

Warum sollten wir die Kinder jetzt, nur weil es einige als fortschrittlich einstufen, gegen ihre Natur in Kinderkrippen und Kindergärten aufgezogen werden?

(0)
stoeffoe (9476)
20.11.2009 19:28 Uhr
Ach ja, und den wissenschaftlich erwiesenen...
unbekannt (1)
17.11.2009 20:51 Uhr
Rückschritt ??

Glaubt diese Dame tatsächlich, dass wegen 700,-- € im Jahr eine Mutter ihren Beruf aufgibt?
700,-- jährlich sind nicht mehr als ein kleines Taschengeld für Mütter (auch Akademikerinnen sind dabei), die aus Überzeugung einige Jahre ihres Lebens ganz ihren Kindern schenken und dafür finanzielle Einbußen in Kauf nehmen.
Ich verstehe nicht, warum man Mütter generell für zu blöd hält, ihre Kinder zu erziehen, obwohl genau diese Betreuungsform jahrtausendelang erfolgreich war.
Auch ist es sehr verwunderlich, dass es ausgerechnet Frauen sind, die anderen Frauen keine selbstständige Entscheidung zutrauen.
Ich lehne Zwangsbeglückung für Mütter und Kinder ab.
Besagte Magistra hat zwar eine hohe Ausbildung, Herzensbildung hat sie keine!

(0)
eulenauge (16071)
20.11.2009 17:47 Uhr
Jahrtausendelang hat es vor allem keine

Mama-Papa-Kind Familie gegeben, womöglich noch abgeschottet irgendwo im Nirgendwo im Grünen. Mehrgenerationen- und Mehrkinderfamilien bewirkten die notwendige Sozialisation. Heute muß das außer Haus erledigt werden- mit der Ausnahme jener wenigen, die immer noch Mehrkind- und Mehrgenerationenfamilien sind.

Interessant, daß der Artikel schon 1999 angelegt wurde.

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