Den italienischen Regierungschef Silvio Berlusconi kann man um seine als Bau- und Medienunternehmer verdienten Milliarden beneiden, um seinen politischen Job wohl nicht. Hinter ihm und seinen Freunden ist wegen Korruption und des angeblichen Aufbaus mafiaähnlicher Verbindungen ständig die Justiz her. Nur er selbst kann sich dank Beschlüssen seiner Koalition vor schnellem Zugriff retten. Zuletzt hat ihn sein langjähriger Partner Gianfranco Fini mit dem Aufruf zur Sauberkeit tödlich beleidigt.
Wenigstens kann sich der rüstige 74-Jährige damit trösten, dass seine um läppische 450 Millionen Euro feilgebotene skandalumwitterte Traumvilla Certosa auf Sardinien ein Renner am Markt ist. Ein halbes Dutzend Betuchte reißt sich um das Schnäppchen. (ach)
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