Archiv | ePaper | Digital
 |  A A A
Freitag, 20. Oktober 2017, 21:56 Uhr

Linz: 9°C Ort wählen »
 
Freitag, 20. Oktober 2017, 21:56 Uhr mehr Wetter »
Startseite  > Kultur

Wer Peter James kennt, wird nicht enttäuscht

Wer einmal einen Thriller von Peter James gelesen hat, weiß, dass er Garant für Spannung ist. Das ist auch in seinem neuen Buch so.

Wer Peter James kennt, wird nicht enttäuscht

Bild:

Der Anfang: Wir machen alle Fehler. Meist sind es banale Dinge. Man vergisst, jemanden zurückzurufen oder Geld in die Parkuhr zu werfen oder Milch einzukaufen. Manchmal aber begehen wir - zum Glück sehr selten - den ganz großen Fehler.

Die Geschichte: Detective Superintendent Roy Grace bekommt es mit einem Fall zu tun, der starke Parallelen zu einer Verbrechensserie im Jahr 1997 hat. Damals vergewaltigte ein Unbekannter, der den Namen „Schuh-Dieb“ bekam, fünf Frauen und tötete eines seiner Opfer, ehe er spurlos verschwand. Nun deuten zwei Fälle von Vergewaltigungen, bei denen den Opfer teure Designer-Schuhe gestohlen wurden, darauf hin, dass dieser „Schuh-Dieb“ wieder sein Unwesen treibt. Aber ist er wirklich wieder da? Grace muss das schnell heraus finden, ehe es weitere Opfer gibt.

Das Ende: „Du bist aber leicht zufriedenzustellen.“ „Ja, und billig im Unterhalt.“ „Ich habe nicht ein einziges Paar Designerschuhe.“ „Soll ich dir welche kaufen?“ Sie schaute ihn fragend an. Er grinste. „Ohne Hintergedanken!“

Das Fazit: James ist Freunde spannender Thriller ein Begriff und mit „Du sollst nicht sterben“ präsentiert sich der Brite in Geberlaune. Gute Geschichte, guter Aufbau, überraschende Wendungen, mitreißender Erzählstil. Beste Urlaubslektüre. (rgr)

Peter James: „Du sollst nicht sterben“, Thriller, 395 Seiten, erschienen im Verlag Scherz, 18,50 Euro

Kommentare anzeigen »
Artikel 25. Mai 2012 - 00:04 Uhr
Weitere Themen

Mörderische Spiele mit Edgar Allen Poe

Ein Serienmörder, viele Spuren, ein Privatdetektiv, der seiner Auftraggeberin mehr als nur sympathisch ...

Die Rückkehr ans Ufer der eigenen Jugend

Sten Nadolnys „Weitlings Sommerfrische“ ist eine prächtig konstruierte Reise in die eigene Vergangenheit.

Der Islam als österreichische Realität

Der Islam ist in Österreich seit 100 Jahren gesetzlich anerkannt.

Am Obduktionstisch

Wenn Sie spektakuläre Fotos von Leichen und viele gruselige Geschichten suchen, dann ist es das falsche ...

Schockierende Ermittlung

Wenn ein Kriminalkommissar aus dem Nähkästchen plaudert, braucht der Leser gute Nerven.
Meistgelesene Artikel   mehr »
Bitte Javascript aktivieren!