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Wahre Freundschaft kennt kein Alter

Freundschaft zwischen den Generation - geht das? Katharina E. Volk sagt in ihrem Roman „Scherben, Mond & Milchkaffee“ deutlich ja.

Wahre Freundschaft kennt kein Alter

Bild: Amelie Verlag

Der Anfang: Aaaah! Jaa! Jaaa! Müde klappe ich ein Auge auf und stelle mit einem Blick auf die Leuchtanzeige meines Weckers fest, dass es kurz vor Mitternacht ist.

Die Geschichte: Amanda, 59, und Lara, 29, teilen ein trauriges Schicksal: Sie beide wurden von ihren Lebenspartner wegen einer anderen verlassen. Während Lara aus der gemeinsamen Wohnung so schnell wie möglich ausziehen will, fällt Amanda in ihrem großen Haus, das ihr Ehemann Hals über Kopf verlassen hat, die Decke auf den Kopf. Sie treffen sich durch Zufall im Supermarkt - und ziehen spontan zusammen. Das ungewöhnliche Gespann beschließt sich nicht unterkriegen zu lassen, den Glauben an die Männerwelt nicht zu verlieren und der jeweils anderen einen passenden Partner im Internet zu suchen. Online-Dating als Chance? Amanda ist skeptischer als Lara. Bis sie beide schließlich jemanden kennenlernen, den sie der anderen nicht gleich vorstellen. Sind Stefan und Justus ihre Zukunft? Es schaut nicht schlecht aus.

Das Ende: „Jeder Deckel findet seinen Topp. Merkt euch dat, denn so isses wirklich!“

Das Fazit: Katharina E. Volk liefert mit „Scherben, Mond & Milchkaffee“ einen unterhaltsamen Roman, der mehrerlei beweisen kann. Zum Beispiel, dass es sich völlig ident anfühlt, verlassen und betrogen zu werden. Ganz egal, ob mit 60 Jahren oder in den Zwanziger. Und, dass Männer zwar Schweine sein können, aber glücklicherweise nur einige wenige Ausnahmeexemplare. Ein erfrischendes Lesevergnügen. (eva)

Katharina E. Volk: „Scherben, Mond & Milchkaffee“, 296 Seiten, Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag, 9,95 Euro
 

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Artikel 18. Mai 2012 - 00:04 Uhr
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