„Linz0nein“ nennt sich der Zusammenschluss von Kulturaktivisten, deren Konzepte für das offizielle Programm abgelehnt wurden. Etliche davon landeten nun in den Flammen eines Scheiterhaufens, der als ein sichtbares Fanal fürs „Aufräumen“ und die Schaffung von Platz für neue Ideen gelten darf.
Ohne Groll wurde so am Donaustrand Gedankenarbeit in kalorische Energie verwandelt, die gemeinsam mit einem Linz0nein-Schnaps Wärme in einen frostigen Abend brachte.
Da loderten Pappkameraden der Künstlergruppe „wirsindherrk“, die einst nach München-Riem wiesen; die Idee, einen H.C. Strache als Turm-Eremiten der Öffentlichkeit zu entziehen (David Wagner), oder seitenweise die Ideen der Kunstaktivistin Alison Brown.
Der Scheiterhaufen zeigte sich hier nicht als eine Allegorie des Scheiterns, sondern als Symbol für beharrliche Eigenständigkeit und Leuchtfeuer gegen „Eventionismus“ und ein etabliertes Kulturverständnis. (thek)