Die dazu vorgesehene Verlegung der Kremstalbundesstraße (B139) ist bereits abgeschlossen. Das berichteten unter anderem Landesrat Josef Stockinger (V), der Ansfeldener Bürgermeister Manfred Baumberger (S), der Beiratsvorsitzende der Landesgartenschau „Biogärtner“ Karl Ploberger und der Geschäftsführer Christoph Hauser in einer Pressekonferenz am Montag am Ausstellungsort.
Ritzlhof als Standort
Die von 15. April bis 2. Oktober 2011 dauernde Landesgartenschau findet rund um die Berufs- und Fachschule Ritzlhof statt, die zu landwirtschaftlichen Gärtnern, Landschaftsgestaltern und Grünraumpflegern und Floristen ausbildet. Die Schüler sollen sich im Praxisunterricht an der Schau beteiligen.
Sie sei bisher die einzige Schule gewesen, durch deren Gelände eine Bundesstraße führe, betonte Stockinger. Die Landesgartenschau war der Anlass, sie zu verlegen. Neben der Straßenverlegung wurden auch eine Renaturierung des Flusses und ein Schulzubau begonnen.
„Gärten zwischen Stadt und Land“
Insgesamt 20 Hektar stehen zur Verfügung. Unter anderem sollen „Gärten zwischen Stadt und Land“ zu sehen sein. 25 Gartenbaubetriebe werden ebenso viele Themengärten zeigen, die auch Anregungen für die Gartengestaltung daheim, sogar auf dem Balkon, bieten sollen. Für Ploberger handelt es sich dabei um das „erste begehbare Gartenideenbuch“.
„Sinfonie in Grün“
Der Titel der Landesgartenschau „Sinfonie in Grün“ soll auch auf den großen Sohn der Stadt Ansfelden Anton Bruckner hinweisen, dessen 4. Symphonie am 3. Juni in einem Open-Air-Konzert aufgeführt werden soll. Ein aus Aushubmaterial errichteter Hügel soll zu einem „Klangvulkan“ und zum Wahrzeichen der Schau werden werden. Außerdem können die Besucher die in Ritzlhof angelegte umfangreiche Erhaltungsanlage für Obstsorten besichtigen.
Das Gesamtbudget inklusive Baumaßnahmen wurde mit 7,5 Mio. Euro veranschlagt, für die Schau alleine sind 4,5 vorgesehen. Kalkuliert wurde mit 300.000 Besuchern. Bei der vergangenen Landesgartenschau 2009 in Bad Schallerbach wurde diese Zahl erheblich übertroffen. Wegen der Nähe zu Linz ist man auch in Ansfelden optimistisch.
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