
Haneke ist mit der österreichisch-deutsch-französisch-italienische Koproduktion „Das weiße Band“, die bereits die Goldene Palme in Cannes sowie den Golden Globe gewinnen konnte, im Rennen um den besten nicht-englischsprachigen Film.
Waltz, der ebenfalls zuvor in Cannes und bei den Golden Globes erfolgreich war, hat mit seiner Darstellung eines sadistisch-charmanten SS-Mannes in Quentin Tarantinos Film „Inglourious Basterds“ Chancen, zum Besten Nebendarsteller gekürt zu werden.
Die größte Überraschung dagegen ist Christian Bergers Nominierung für seine brillante Kameraarbeit in „Das weiße Band“.
Im vergangenen Jahr war mit Götz Spielmanns „Revanche“ ebenfalls ein Film eines österreichischen Regisseurs für einen Auslands-Oscar nominiert. 2008 ging der Oscar in dieser Kategorie an den Österreicher Stefan Ruzowitzky („Die Fälscher“).
„Avatar“ und „Hurt Locker“ dominieren
Das 3-D-Science-Fiction-Abenteuer „Avatar“ und „The Hurt Locker“ haben jeweils neun Oscar-Nominierungen erhalten, darunter beide für den Besten Film. Zu den weiteren Streifen, die in der Hauptkategorie nominiert sind, zählen „Up in the Air“, „The Blind Side“, „Precious“, „District 9“, „Up“, „A Serious Man“, „Inglourious Basterds“ (mit insgesamt acht Nominierungen, darunter jene für Waltz) und „An Education.“
Als „Bester Schauspieler“ wurden Jeff Bridges in „Crazy Heart“, George Clooney in „Up in the Air“, Colin Firth in „A Single Man“, Morgan Freeman in „Invictus“ sowie Jeremy Renner für „The Hurt Locker“ nominiert.
Sechzehnte Nominierung für Meryl Streep
Chancen auf den Titel der besten Schauspielerin haben Sandra Bullock für „The Blind Side“, Helen Mirren in „The Last Station“, Carey Mulligan für „An Education“, Gabourey Sidibe in „Precious“ sowie Meryl Streep für „Julie & Julia“. Für Streep ist es bereits die sechzehnte Oscar-Nominierung.
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