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Fremde oder doch gleich?

„Nahe Fremde“, eine Eigenproduktion der HBLW Landwiedstraße in Linz unter der Leitung von Thomas Pohl und Christian Schartner, ist eine Schauspiel-Collage zum Thema Migration.

Am Anfang stand die Idee, ein Buch zu gestalten, in dem Mitschüler über ihren Migrationshintergrund und ihr Leben in Linz befragt wurden. Entstanden ist ein Buch mit 24 Erzählungen von Jugendlichen aus 12 Ländern, welches die Grundlage für die szenische Aufbereitung war, bei der elf dieser Geschichten erzählt werden.

Die Geschichten handeln von der Ankunft in Österreich, Rassismus, Traditionen, Religion, Verboten und Zukunftsvisionen.

Beginnend in verschiedenen T-Shirts, mit ihrem Namen und Land, standen am Ende alle in den gleichen roten und weißen T-Shirts da und bildeten umgedreht das Wort Österreich. Ein erhabener Moment mit starker Aussage.

Ein sehr interessantes Thema, an dem man nicht vorbeikommt und das die elf Mädchen mit großer Überzeugung, Intensität und Freude vermitteln.

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Artikel 18. April 2009 - 00:04 Uhr
Von Christiane Scholz
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„Nahe Fremde“  Bild: Winkler

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