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„Wagnerianer an sich sind ja sehr leidensfähig“

„Wagnerianer an sich sind ja sehr leidensfähig. Wenn sie einmal süchtig nach Wagners Musik sind, lassen sie sich vieles vorsetzen, bei dem andere den Kopf schütteln“, sagte Regisseur Uwe-Eric Laufenberg angesichts mancher Filmbeisspiele früherer „Der Ring des Nibelungen“-Inszenierungen.

„Wagnerianer an sich sind ja sehr leidensfähig“

Landestheater-Intendant Mennicken, Musiktheater-Dramaturg Haendeler, Laufenberg, Wallner (v.li.) Bild: Rieder/MT

Auf Einladung des Vereins „Freunde des Linzer Musiktheaters“ stellte er sich gestern beim SonntagsFoyer im Haus am Volksgarten den Fragen von Rudolf Wallner.

Vor mehr als 200 Interessierten präsentierte Wallner kompetent sein umfassendes Hintergrundwissen über Wagners Meisterwerk, präsentierte Hörbeispiele und Filmausschnitte. Aber wie wird es Laufenberg, der Regisseur des Linzer „Rings“ ab 26. Oktober machen? „Unsere Aufgabe ist es, die Musik im Theater sprechen zu lassen. Es geht darum, was erzählt wird und nicht wie es erzählt wird“, hielt er sich mit konkreten Angaben zurück. „Natürlich habe ich Wagners Regieanweisungen gelesen. Wir müssen genau schauen, was Wagner von der Szene gewollt hat. Und wenn er lebendige Pferde fordert, werden wir uns dieser Aufgabe stellen...“

Was im ersten „Ring“-Teil, dem „Rheingold“ noch „einfacher zu zeigen ist, wird ja immer komplizierter“. Es wird spannend. (sin)

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Artikel 30. September 2013 - 00:04 Uhr
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