Archiv | ePaper | Digital
 |  A A A
Mittwoch, 30. Juli 2014, 02:56 Uhr

Linz: 22°C Ort wählen »
 
Mittwoch, 30. Juli 2014, 02:56 Uhr mehr Wetter »
Startseite  > Kultur

„Wagnerianer an sich sind ja sehr leidensfähig“

„Wagnerianer an sich sind ja sehr leidensfähig. Wenn sie einmal süchtig nach Wagners Musik sind, lassen sie sich vieles vorsetzen, bei dem andere den Kopf schütteln“, sagte Regisseur Uwe-Eric Laufenberg angesichts mancher Filmbeisspiele früherer „Der Ring des Nibelungen“-Inszenierungen.

„Wagnerianer an sich sind ja sehr leidensfähig“

Landestheater-Intendant Mennicken, Musiktheater-Dramaturg Haendeler, Laufenberg, Wallner (v.li.) Bild: Rieder/MT

Auf Einladung des Vereins „Freunde des Linzer Musiktheaters“ stellte er sich gestern beim SonntagsFoyer im Haus am Volksgarten den Fragen von Rudolf Wallner.

Vor mehr als 200 Interessierten präsentierte Wallner kompetent sein umfassendes Hintergrundwissen über Wagners Meisterwerk, präsentierte Hörbeispiele und Filmausschnitte. Aber wie wird es Laufenberg, der Regisseur des Linzer „Rings“ ab 26. Oktober machen? „Unsere Aufgabe ist es, die Musik im Theater sprechen zu lassen. Es geht darum, was erzählt wird und nicht wie es erzählt wird“, hielt er sich mit konkreten Angaben zurück. „Natürlich habe ich Wagners Regieanweisungen gelesen. Wir müssen genau schauen, was Wagner von der Szene gewollt hat. Und wenn er lebendige Pferde fordert, werden wir uns dieser Aufgabe stellen...“

Was im ersten „Ring“-Teil, dem „Rheingold“ noch „einfacher zu zeigen ist, wird ja immer komplizierter“. Es wird spannend. (sin)

Kommentare
zu diesem Artikel sind keine Beiträge vorhanden
Neuen Kommentar schreiben

  Für nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken.
Als Autor des Kommentars scheint Ihr gewünschter Benutzername auf.

Um sich registrieren zu können müssen Sie uns mindestens einen Benutzernamen, ein Passwort und Ihre E-Mail-Adresse mitteilen.
Gewünschter Benutzername
Gewünschtes Passwort
Wiederholung Passwort
E-Mail
Anrede
  Frau    Herr 
Vorname
Nachname
OÖNcard / Kundennummer (optional)
Handynummer
 
/
 

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:
Wieviel ist 5 + 1? : 


Artikel 30. September 2013 - 00:04 Uhr
Weitere Themen

Regie-Gesamtkunstwerk trotzt flacher Musik

Luc Bondy inszenierte in der Felsenreitschule die Uraufführung der Dalbavie-Oper über "Charlotte Salomon".

Charlotte Salomon – Malerei als Überlebensmittel

„Es ist eine Geschichte mit unfassbarem, schrecklichen Ende“, sagt Johanna Wokalek (39).

Schlierbach zelebriert sein zweites Festival der Texte

Die Literarischen Nahversorger bieten von 28. bis 31. August 23 Veranstaltungen von Trash bis Philosophie an.

Feine Sangeskunst des Paradiesvogels aus Portugal

Im Styling als bunter Vogel irgendwo zwischen Carmen und Nina Hagen angesiedelt, brachte die ...

Hetze und Drohungen gegen ORF-Moderatorin

WIEN. Zum Thema Nahost sollten am Freitag Tamir Pixner (Jüdischen Gemeinde Wien) und Abdurrahman ...
Meistgelesene Artikel   mehr »