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Linzer Primar Franz Fellner für den Deutschen Zukunftspreis nominiert

Franz Fellner, Leiter des Zentralen Radiologie Instituts am Kepler Universitätsklinikum Linz erhält damit möglicherweise eine der bedeutendsten Auszeichnungen im deutschen Sprachraum.

Der Linzer Primar Franz Fellner hat gemeinsam mit zwei weiteren Forschern eine medizinische Visualisierung-Technologie entwickelt.   Bild: Schwarzl

Der Linzer Radiologie-Primar Franz Fellner (51) könnte gemeinsam mit den Siemens-Healthineers-Mitarbeitern Klaus Engel und Robert Schneider als eines von nur drei Wissenschaftsteams den diesjährigen „Deutschen Zukunftspreis“ erhalten. Dieser Preis des deutschen Bundespräsidenten ist eine der höchsten Auszeichnungen für Technik und Innovation im deutschsprachigen Raum. Nominiert wurden die Forscher für die Entwicklung der Visualisierungs-Technologie „Cinematic Rendering“. 

Das von den beiden Siemens-Visualisierungsexperten und Mediziner Fellner entwickelte Cinematic Rendering erzeugt fotorealistische dreidimensionale Abbildungen des menschlichen Körpers auf Basis von Bilddaten aus Computer- und Magnetresonanztomographen in zuvor nicht dagewesener Plastizität. 

Die neuen, besonders anschaulichen Bilder erleichtern die Kommunikation zwischen Ärzten und Patienten ebenso wie zwischen Radiologen und zuweisenden Medizinern, sie können Chirurgen bei der Wahl der richtigen Operationsstrategie unterstützen und bieten neue Möglichkeiten für die Ausbildung des medizinischen Personals. 

Der Deutsche Zukunftspreis wird am 29. November 2017 von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in Berlin verliehen.
 

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Artikel 13. September 2017 - 14:24 Uhr
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