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Jack Nicholson wird 80: Besser geht‘s nicht!

75 Filme, 5 Kinder, 3 Oscars und ein diabolisches Grinsen, das schon oft kopiert, aber noch nie erreicht wurde

75 Filme, 5 Kinder, 3 Oscars: Am 22. April feiert Jack Nicholson seinen 80. Geburtstag - und ein bewegtes Leben. Bild: Archiv

Angeblich steht die Rückkehr von Jack Nicholson auf die große Leinwand kurz bevor. Im US-Remake von Maren Ades „Toni Erdmann“ soll die lebende Legende die Rolle des Vaters, im Original gespielt von Peter Simonischek, übernehmen. Es wäre sein erster Film seit 2010, als er in der romantischen Komödie „Woher weißt du, dass es Liebe ist?“ vor der Kamera stand.

Geboren wurde Nicholson am 22. April 1937 als uneheliches Kind einer 18-jährigen Tänzerin in New Jersey. Er wuchs bei seinen Großeltern auf und erfuhr erst mit 37 Jahren durch die Recherchen eines Reporters, dass seine ältere „Schwester“ June in Wahrheit seine Mutter war. Die Frauen waren zu diesem Zeitpunkt beide bereits verstorben, Nicholson sagt, dass er nichts als „Dankbarkeit“ für sein Aufwachsen empfinde.

Seine große Hollywood-Karriere fing klein an, mit Botenjobs in der Trickfilmabteilung von Metro-Goldwyn-Mayer. Eine seiner ersten Filmrollen verdankte er dem Trash-Meister Roger Corman in dem Gruselstreifen „Little Shop of Horrors“ („Der kleine Horrorladen“):

Mit „Easy Rider“ zum Erfolg

Seinen Durchbruch feierte Nicholson als alkoholsüchtiger Rechtsanwalt George Hanson in dem Road-Movie „Easy Rider“ (1969). Der Film mit Henry Fonda und Dennis Hopper als Motorradfahrer auf der Suche nach Freiheit und Abenteuer wurde zum Kult. Nicholson brachte er die erste von zwölf Oscar-Nominierungen ein.

Das erste Mal in Händen halten durfte er die Goldstatue dann für seine Darstellung des Kriminellen McMurphy in „Einer flog über das Kuckucksnest“. Es folgten noch zwei Oscars für „Zeit der Zärtlichkeit“ (1983) und „Besser geht‘s nicht“ (1997). Weitere neunmal wurde er nominiert, ging bei der Verleihung aber leer aus.

 

Kult: Stanley Kubricks Verfilmung von Stephen Kings "Shining". 

 

Sein Ruf als partywütiger Schürzenjäger eilte ihm lange Jahre voraus. Verheiratet war Jack Nicholson nur ein einziges Mal und zwar mit Schauspielerin Sandra Knight von 1962 bis 1968. Mit Anjelica Huston führte er 17 Jahre lang eine Beziehung, als er eine Freundin seiner Tochter schwängerte, endete jedoch auch diese. Insgesamt hat Nicholson fünf Kinder mit vier verschiedenen Frauen.

Anders als seine Hauptfigur in „Das Beste kommt zum Schluss“ an der Seite Morgan Freemans hat Jack Nicholson keine Wünsche, die er vor seinem Tod unbedingt erfüllen möchte. „Ich würde alles noch einmal genauso machen“, sagte er.

Nicholsons beste Filme

Easy Rider (1969, Regie: Dennis Hopper):

 

 

Einer flog über das Kuckucksnest (1975, Regie: Milos Forman):

 

The Shining (1980, Regie: Stanley Kubrick):

 

„Besser geht‘s nicht“ (1997, Regie: James L. Brooks):

 

"About Schmidt" (2002, Regie:  Alexander Payne )

 

"Das beste kommt zum Schluss" (2007, Regie: Rob Reiner)

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Artikel 21. April 2017 - 17:05 Uhr
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