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Intrige, Mord und Sex: Die "Vorstadtweiber" melden sich zurück

Sie werden innig geliebt. Sie werden leidenschaftlich gehasst. Nur egal, das sind die "Vorstadtweiber" kaum jemandem.

Vorstadtweiber

Quotenbringerinnen: Adina Vetter, Martina Ebm, Nina Proll, Gerti Drassl und Maria Köstlinger    Bild: (APA/HERBERT PFARRHOFER)

Bis zu 984.000 Seher verfolgten vergangenes Jahr die Fernsehabenteuer der intrigant-lüsternen Frauenpartie. Am Mittwochabend lud der ORF in die "Sky Bar" auf der Wiener Kärntner Straße zur Präsentation der zweiten Staffel seiner Erfolgsserie, die ab 14. März jeweils um 20.15 Uhr in ORF eins zu sehen ist.

Natürlich mit dabei: die Hauptdarstellerinnen Gerti Drassl, Maria Köstlinger, Martina Ebm, Nina Proll und Adina Vetter sowie ihre männlichen Gegenparts Juergen Maurer, Bernhard Schir, Lucas Gregorowicz und Philipp Hochmair, der den machtgeilen Minister Joachim Schnitzler gibt. Hochmair ist in Haag am Hausruck aufgewachsenen und verkörpert gemeinsam mit der Mondseerin Ebm und der Welser Regisseurin Sabine Derflinger die starke Oberösterreich-Connection der "Vorstadtweiber".

Der Andrang in der "Sky Bar"? Gigantisch! Ein Umstand, der ORF-Fernsehfilmchef Heinrich Mis zur launischen Bemerkung verleitete, „dass wir viel Geld sparen könnten, wenn wir das nächste Mal anstatt solch einer mondänen Location einfach eine Baracke anmieten“. Denn gekommen wären die Medienvertreter ja sowieso, so der gebürtige Welser augenzwinkernd.

Jetzt geht’s ums Überleben

"Sehr aufregend" war der erste Einblick in die neue Staffel für ORF-Fernsehdirektorin Kathrin Zechner: "Wir haben da etwas Mutiges kreiert." Ging es in den ersten zehn Folgen noch um das Thema "Befreiung", so sei dieses Mal "das pure Überleben der rote Faden".

Nicht nur knapp überlebt, sondern wirklich genossen habe sie die Dreharbeiten zur zweiten Staffel, verriet Waltraud-Darstellerin Maria Köstlinger im OÖN-Gespräch. "Es sind großartige Schauspieler mit dabei, wir sind ein richtiges Team geworden. Ein seltener Glücksfall!" Eine Harmonie, die sich auch beim Screening der ersten neuen Folge offenbarte, die den Anwesenden exklusiv gezeigt wurde. Wie Schulmädchen kicherten die Schauspielerinnen bei anzüglichen Szenen, klopften einander anerkennend auf die Schulter und sekkierten sich bei peinlichen Momenten. Weniger entspannt ging’s auf der Leinwand zu. Fans der "Vorstadtweiber" kommen bei der neuen Staffel mit Sicherheit auf ihre Kosten. Bereits in Folge 1 wurde gelästert, geschnackselt und intrigiert, dass es eine Freude war. Privat mag der "Vorstadtweiber"-Cast ein Herz und Seele sein, in der Serie schenken sie sich nichts.

 

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Artikel Lukas Luger 26. Februar 2016 - 00:04 Uhr
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