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"Einer von uns" erhielt Nachwuchs-Filmpreis

WIEN/SAARBRÜCKEN. Das österreichische Jugenddrama "Einer von uns" von Regisseur Stephan Richter hat den Max Ophüls Preis 2016 gewonnen.

Ein Teil des Films wurde in Wels gedreht.  Bild: (Filmladen Filmverleih)

Der gebürtige Deutsche Richter erhielt am Samstag in Saarbrücken den mit 36.000 Euro dotierten Preis für seinen Spielfilm, der den Fall eines 2009 von einem Polizisten bei einem Supermarkteinbruch in Krems erschossenen 14-Jährigen zum Vorbild hat.

Der Regisseur zeige "eindrucksvoll die Perspektivlosigkeit von Menschen, die sich tagtäglich in einem Niemandsland, zwischen prall gefüllten Supermarkt-Regalen und der trostlosen Leere drumherum wieder finden", urteilte die Jury. In dem 86 Minuten langen Streifen erzählt Richter die Geschichte des 14-jährigen Julian (Jack Hofer), der auf einem trostlosen Supermarktparkplatz mit Kumpels rumhängt. Als er zusammen mit dem gerade aus dem Jugendgefängnis entlassenen Marko (Simon Morze) in die bunte Warenwelt einbricht, endet das Abenteuer für ihn tödlich. Zum weiteren Cast gehören unter anderen auch Andreas Lust und Markus Schleinzer.

Der Max Ophüls Preis gilt als Karrieresprungbrett für den deutschsprachigen Filmnachwuchs. Insgesamt wurden bei der 37. Auflage des Festivals für das deutschsprachige Nachwuchskino 15 mit insgesamt rund 110.000 Euro dotierte Preise vergeben. 

Mehr zu "Einer von uns": Interview mit Stefan Richter

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Artikel nachrichten.at/apa 24. Januar 2016 - 07:37 Uhr
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