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Die angehenden Meister von morgen

Solistenkonzert der drei Besten des "Dr.-Josef-Ratzenböck-Stipendiums 2016".

Die angehenden Meister von morgen

Die "UpperAustrianSinfonietta" begleitete die Solisten. Bild: kulturfoto.at/privat

Zum achten Mal wurden vergangenes Jahr 20 junge Musikerinnen und Musiker mit dem Dr.-Josef-Ratzenböck-Stipendium ausgezeichnet. Hingegen zum ersten Mal wurden drei Stipendiaten für einen Soloauftritt während des Herbstkonzerts der UpperAustrianSinfonietta ausgewählt, das am Donnerstag unter der Leitung von Peter Aigner im Brucknerhaus stattfand. Die Cellistin Feline Gröpler war an diesem Abend mit 14 Jahren die jüngste und überzeugte mit dem Finalsatz aus Bernhard Rombergs Cellokonzert op. 51, für das Ingo Ingensand den Orchesterpart rekonstruierte. Feline Gröpler musizierte mit viel Wärme und Leidenschaft und verfügt über eine sichere Technik, feine Intonation und begeisterte mit ihrem unverfälschten Auftreten.

Viel Applaus erntete auch Felix Müllner, Solist im 3. Satz von Felix Mendelssohn Bartholdys Klavierkonzert Nr. 1 op. 25. Der 16-Jährige ließ im Presto-Tempo die Finger nur so behände über die Tasten sausen und gestaltete den Klavierpart mit viel Gefühl. Erstaunlich die technische Sicherheit und das konzentrierte Herangehen.

Hoffentlich bald eine Tradition

Nach der Pause präsentierte sich Martin Ruhsam mit Franz Strauss’ 1. Hornkonzert op. 8. Ein Werk, das sich einer der wohl damals besten Hornisten auf den Leib schrieb und dementsprechend viel an technischer Bravour und musikantischem Anpacken verlangt. Martin Ruhsam überzeugte eben genau mit diesen Eigenschaften, lebte mit dieser Musik voll und ganz auf. Dazu kommt ein wunderschöner ebenmäßiger Ton, der im langsamen Mittelteil fein zu singen verstand. Alle drei herausragenden jungen Solisten wurden von der UpperAustrianSinfonietta, dem Orchester des Landesmusikschulwerks, mit großem Können begleitet. Ein tolles Konzert, das hoffentlich zur Tradition wird. (wruss)

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Artikel 04. November 2017 - 00:04 Uhr
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