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Die Suche nach dem sozialen Gold

Johannes Angerbauer vereint 33 Kunstschaffende in der Galerie Forum Wels.

Die Suche nach dem sozialen Gold

Ironisches vom Modeduo bizziKletten: „3-faltig eine kleidende Trilogie“ Bild: OÖN/loc

Seit 1996 folgt der Steyrer Künstler Johannes Angerbauer-Goldhoff den Spuren der Alchemisten. Ähnlich wie die Magier und Mystiker vergangener Zeiten sucht er den „Stein der Weisen“, allerdings nicht, um Gold damit zu gewinnen, sondern um es symbolisch und real neu zu nutzen und zu verteilen. „Soziales Gold“ nennt er sein Langzeitprojekt, welches mit bewundernswerter Beständigkeit und immer neuen Kreationen seit 17 Jahren in der oberösterreichischen Kunstszene auftaucht.

33 Künstler und Künstlerinnen sind seiner Ausschreibung gefolgt und zeigen noch bis 28. September ihre Arbeiten in der „Galerie Forum“ in Wels. Animiert durch Angerbauers lange und vielschichtige Erfahrung, verblüffen viele Werke durch subtile und auch direkte Gesellschaftskritik. Etwa wenn Claudia Gasser in ihrem audiovisuellen Projekt „Himmel unser…“ das Geschäft mit Zins und Zinseszins mit dem Satz „Ohne Fleiß, viel Ehr“ belegt oder Hiltraud Wohltan ihre Goldkristalle im Bild wie Magnete wirken lässt, die weit über den eigenen Kern hinaus Strömungen von unglaublicher Kraft erzeugen.

Die Hälfte des Verkaufserlöses der Exponate geht ebenso an soziale Projekte wie der damit verbundene Verzicht der Galerie auf ihre Provision.

Ausstellung: „Soziale Goldkristalle SoG“, Galerie Forum Wels, bis 28.9. Info: www.galerie-forum.at

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Artikel Raimund Locicnik 23. September 2013 - 00:04 Uhr
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