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Austropop-Legende Wilfried ist tot

Wie OÖN exklusiv berichtet, ist der in Bad Goisern geborene Sänger Wilfried Scheutz am späten Sonntagabend gestorben. Der Songwriter, Schauspieler und Sänger war schwer krank.

Wilfried (Scheutz) Bild: Astrid Knie

Wilfried Scheutz wurde vor vier Jahren eine Niere entfernt, aber der Krebs hat seinen Körper weiter geschwächt. Am Abend des 16. Juli starb der 1950 in Bad Goisern geborene Sänger, der auf der Bühne meist als Wilfried bekannt war.

Noch vor wenigen Tagen hat Wilfried auf seiner Facebook-Seite gepostet, wie sehr er sich über den Einstieg auf Platz 25 in den Austro Charts freut.

Sein musikalisches Schaffen umfasst zahlreiche Genres, von Blues über Rock bis zu eigenwilligen Popsongs wie Orange und Highdelbeeren. Seine größten Erfolge, zu denen auch "Lauf Hase, lauf "zählt, feierte er in den 1970er- und 1980er-Jahren, was ihn zu einem der bekanntesten Vertreter des Austropops macht, von dem er selbst sagte: "Dieser Begriff ist in Wahrheit nur irgendeine Schublade. Der Unterschied zwischen mir und Ambros, zwischen Hubert und Danzer ist doch so groß wie zwischen Lauffen und Kentucky."

Von 1978 bis Mitte 1979 war Wilfried Sänger der Ersten Allgemeinen Verunsicherung. 

ORF-Bericht zum Tod des Sängers:

Seit den 1990er Jahren war Wilfried auch als Schauspieler erfolgreich. Und 1996 gründete er die A-cappella-Gruppe 4Xang, deren "Jubel, Trubel, Heiserkeit-Tour" er anlässlich seines 50. Geburtstages in Bad Ischl im "k&k Hofbeisl" startete. Dort hatte er einst als Musiker begonnen.

Wilfried nannte sich seit 2010 Wilfried Scheutz und trat im Duo wahlweise mit Orges Toce (Gitarre) oder Heinz Jiras (Keyboard) mit den Programmen "WillBlues" bzw. "BuchstabenBlues" auf. Anfang 2011 gründete er mit seinem Sohn Hanibal Scheutz die Rockband "Neue Band".

Mit mit dem Album "Gut Lack" meldete sich Wilfried im Juni 2017 zurück. OÖN-Kulturredakteur Lukas Luger sprach mit Wilfried über das neue Album. Hier geht es zum Interview.

 
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Artikel nachrichten.at/ug 17. Juli 2017 - 06:01 Uhr
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