Fit und schlank in 8 Wochen

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Olivenöl

(Symbolfoto) Bild: colourbox.com

„Zeit für den Ölwechsel in der Küche“

Etwa 60 Gramm Fett pro Tag sind gesund. Kein Problem? Allerdings müssen auch die versteckten Fette von Schokolade, Eiern und Wurst eingerechnet werden.

Von Claudia Riedler, 30. März 2016 - 00:04 Uhr

Die empfohlenen 60 Gramm Fett pro Tag entsprechen etwa drei Teelöffel Butter plus drei Esslöffel Öl“, sagt Gertraud Korber, Ernährungsexpertin aus Wels. Wenn Menschen ihre Essgewohnheiten ehrlich niederschreiben, kommen sie aber meist auf mehr. „100 bis 150 Gramm Fett sind keine Seltenheit, die meisten davon sind noch dazu ungesunde, raffinierte Fette.“ Vieles davon sei in Fertiggerichten versteckt.

Welches Öl ist nun gesund? Und darf es auch Butter sein? Die einfache Regel lautet: Je ein Drittel des Bedarfs sollte aus gesättigten (Butter, Palm- und Kokosöl), einfach (Sonnenblumen- und Olivenöl) und mehrfach ungesättigten (Lein-, Hanf- oder Mohnöl) Fetten bestehen. Korbers Tipp: „Kochen Sie mit hochwertigem Kokos- und Palmöl, streichen Sie sich Butter aufs Brot und wechseln Sie beim Salat mit den Ölen ab.“ Wichtig sei die gute Qualität, am besten bio, und dass man insgesamt die Menge reduziere.

Die Öle im Überblick: Rotes Palmöl enthält 10-mal so viel Carotin wie Karotten und sieben Sorten Vitamin E. Es verleiht den Gerichten den typisch afrikanischen Geschmack. Es ist gut geeignet zum Braten und für Wok-Gerichte.

Kokosnussöl lässt sich hoch erhitzen, stärkt Herz-Kreislauf und das Immunsystem, hilft bei Diabetes, wirkt erfolgreich gegen Viren und Bakterien, fördert die Verdauung und unterstützt beim Abnehmen. Beim Backen kann man die Hälfte der Butter mit Kokosöl ersetzen.
Sesamöl eignet sich für die asiatische Küche, für Wok, Salate und Rohkost. Es macht eine schöne Haut und ist cholesterinsenkend.

Haselnussöl schmeckt herrlich auf Süßspeisen, im Obstsalat, auf Eis, passt aber auch auch zu Salaten und Gemüse.

Erdnussöl ist nicht nur ein köstliches Öl für Bohnen und Linsengerichte, sondern schützt unsere Zellen und ist mit einem hohen Anteil von Vitamin E gut für die Haut.

Mohnöl und Bittersalate sind eine tolle Kombination und haben positive Wirkung auf unseren Kreislauf. Mohnöl wirkt entzündungshemmend und potenzsteigernd.

Hanföl ist ideal für die kalte Küche, für Topfen, Joghurt und zum Würzen für Salate und Gemüse. Hanföl enthält viel Chlorophyll und ist entzündungshemmend.

 

Rezepte:

Karotten-Rohkost

Für das Dressing: 1 Banane, 1 EL Mandelmus,
1/4 l Apfelsaft, etwas Piment, Salz, Saft einer Zitrone, etwas Ingwer, Muskatblüte, 3 EL Mandelöl

Für den Salat: 4 mittelgroße Karotten (fein geraspelt), 2 Äpfel (ebenfalls fein geraspelt), 100 g Sonnenblumenkerne
(2 Tage gekeimt, gewaschen, gut abgetropft)

Zubereitung: Die Banane schälen und mit den anderen Dressingzutaten in einen Mixbecher geben. Gut durchmixen.
Für den Salat alle Zutaten in eine Schüssel geben. Das Dressing über den Salat gießen und gut durch-mengen.
Anschließend den Salat etwa 15 Minuten ziehen lassen.

 

Kokos-Bananenbrot

Zutaten: 3 Bananen,
125 g Kokosöl, 125 ml Kokosmilch, 75 g Kokosblütensirup, 75 g Kokosblütenzucker, 220 g Dinkelvollkornmehl, 50 g Kokosmehl, 2 TL Backpulver, Prise Salz, 75 g gemahlene Mandeln

Zubereitung: Bananen mit Kokosöl im Mixer zerkleinern. Kokosmilch, Kokosblütensirup und Kokosblütenzucker zugeben und miteinander vermengen. Dinkelvollkornmehl, Kokosmehl, Backpulver, eine Prise Salz und gemahlene Mandeln mischen und zu der Bananenmasse geben. Alles zu einem Teig verrühren. Den Teig in eine gefettete Kastenform füllen und im vorgeheizten Backofen bei 175 Grad Celsius Heißluft ca. 40 Minuten backen.
Das ist ein guter Sattmacher mit viel Geschmack.

 

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