Fit und schlank in 8 Wochen

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Symbolbild Bild: (colourbox.de)

"Unser neues, leichteres Leben"

Thomas Punkenhofer aus Mauthausen, Helmut Bogner aus Braunau und Katharina Wögerer aus Bad Zell haben zusammengerechnet 88 Kilo abgenommen. Wie, erzählen sie hier.

27. April 2016 - 00:04 Uhr

Thomas Punkenhofer: Minus 42 Kilogramm

Ganze 154 Kilogramm brachte Thomas Punkenhofer auf die Waage.
(Bild: privat)

Keine Kohlenhydrate, dafür viel Bewegung: Mit dieser Methode hat Thomas Punkenhofer, Bürgermeister von Mauthausen, 42 Kilogramm abgespeckt.

Es war in den Weihnachtsfeiertagen vor zwei Jahren: "Beim Herumtoben mit meiner kleinen Tochter hab’ ich auf einmal gemerkt, wie unbeweglich ich eigentlich geworden bin", erzählt Thomas Punkenhofer. "An diesem Tag hab’ ich mich zum ersten Mal seit langem wieder auf eine Waage gestellt – und war entsetzt, als der Zeiger 154 Kilogramm anzeigte!" Von dem Moment an war für ihn klar, dass "etwas passieren" muss.

Ein paar Kilo will der Mauthausener Bürgermeister noch loswerden.
Foto: privat

"Zuerst hab’ ich mich hingesetzt und einmal darüber nachgedacht, welches Verhalten sich bei mir über all die Jahre eingeschlichen hat", erzählt der Politiker aus dem Bezirk Perg. Dass er zuletzt etwa nur noch Schuhe zum Hineinschlüpfen getragen hat, weil er sich da beim Anziehen nicht bücken musste. "Oder dass ich nur noch in speziellen Übergrößen-Shops passende Sakkos gekriegt hab’. Das alles hab’ ich scheinbar recht erfolgreich verdrängt."

Im zweiten Schritt hat Punkenhofer sich dann überlegt, wie er das Abnehmen am besten angeht. "Ich hab’ mich für folgende Strategie entschieden: keine Kohlenhydrate, also der Verzicht auf Brot, Pizza, Pommes und Bier, dafür viel Bewegung." Der 41-Jährige steht seither täglich eine Stunde früher auf, um eine große Runde zu walken. Um durchzuhalten, gönnt er sich einmal pro Woche einen "Sündentag", "da gibt’s dann schon am Morgen ein gutes Frühstück, meine Lieblingspasta und am Abend lass’ ich mir ein Glaserl Bier schmecken". Mit der Zeit – jeden Monat hat er damit so kontinuierlich zwei bis vier Kilogramm verloren – hat er gemerkt, wie gut ihm das tut. "Mit dem Erfolg ist auch die Motivation ständig gestiegen."

Heute ist Thomas Punkenhofer 42 Kilogramm leichter, hat wieder mit dem Tennisspielen begonnen und will demnächst auch mit dem Joggen anfangen. "Es gibt beim Abnehmen kein Geheimnis, der Schlüssel zu einem leichteren Leben heißt einfach: Bewegung, Bewegung, Bewegung", sagt er.

Und war war sein größtes Erfolgserlebnis bisher? "Das erste Mal, als ich wieder in ein normales Kleidergeschäft einkaufen gehen konnte. Da freu’ ich mich heute noch riesig darüber, wenn ich mich daran erinnere. Das können sich Leute, die einen schlanken Körper haben, gar nicht vorstellen, was das für ein tolles Gefühl ist."     (had)

 

Helmut Bogner: Minus 38 Kilogramm

Der Braunauer Gastwirt hat im vergangenen halben Jahr fast 40 Kilogramm abgespeckt, ist jetzt sportlich und fühlt sich wie "neu geboren". 

Helmut Bogner wog zu "Hoch-Zeiten" 130 Kilogramm
Bild: Privat

Helmut Bogner aus Braunau ist Hausherr einer der kleinsten Weißbier-Brauereien der Welt. Im Herbst 2015 hat der Gastronom beschlossen, "wieder einmal eine Abnehmkur zu beginnen". Seine bisherigen Diät-Erfahrungen waren von Misserfolgen geprägt. "Zuerst gingen drei Kilo weg, danach fünf wieder rauf", erinnert sich der 62-Jährige. Doch diesmal sollte es anders kommen: Es klappte. Auf Anraten seiner Tochter schränkte er die Aufnahme von Kohlenhydraten und Fett immens ein und versuchte sich gleichzeitig im Nordic Walking. "In den ersten vier Monaten hab’ ich doch glatt 33 Kilogramm abgenommen und mich wie neu geboren gefühlt", erzählt Helmut Bogner.

Heute ist der Braunauer Gastwirt um 38 Kilogramm leichter
Bild: bibei

Aus dem 130-Kilo-Mann war schon zu Weihnachten ein Mensch geworden, der unter 100 Kilogramm wog und Freude an Bewegung hatte. "Heut’ kann ich mir gar nicht mehr vorstellen, mich nicht mehr zu bewegen." Dass der Wirt und Bierbrauer in der ersten Abnehmphase auch auf Alkohol verzichtet hat, versteht sich von selbst.

"Aber jetzt trink’ ich schon wieder die eine oder andere gepflegte Halbe!" Völlig weggelassen werden hingegen die geliebten Bierbrez’n, die er früher in rauen Mengen verdrückt habe. "Mmmh, die war’n guat – aber für mich und mein G’wicht net guat."

Helmut Bogner, der mittlerweile 38 Kilogramm leichter ist als noch im Sommer des Vorjahres, ist nach wie vor voll motiviert, was das Abnehmen betrifft. „Was gibt’s denn Schöneres, als von vielen Menschen drauf angeredet zu werden“, sagt er. Zudem fühle er sich gar nicht mehr träge und langsam, sondern fit wie ein Turnschuh.     (bar)
 

Katharina Wögerer: Minus acht Kilogramm

Katharina Wögerer aus Bad Zell ist mit den "Weight Watchers" in acht Monaten acht Kilogramm losgeworden.

Katharina Wögerer hat mit Weight-Watchers abgenommen
Bild: privat

"Es geht mir nichts ab, ich muss auf nichts verzichten", sagt die lebenslustige Bad Zellerin Katharina Wögerer. Sie hat es mit dem Programm der Weight Watchers geschafft, acht überschüssige Kilos binnen acht Monaten wegzubekommen – mit einem positiven Nebeneffekt: "Ich habe einen bewussteren Umgang mit der Nahrung gefunden. Und Bewegung und Sport ist in meinem Alltag mehr geworden."

Die Methode der Weight Watchers sagt von sich, dass sie "keine Diät" sei, sondern ein "Gesamtkonzept für ein schlankes und leichteres Leben". Das bestätigt die Sozialarbeiterin, die in Gallneukirchen beim Diakoniewerk arbeitet. "Es gibt keine Verbote, keinen Verzicht."

Acht Kilo hat Katharina Wögerer in acht Monaten verloren
Bild: rubasch

Mit einem ausgeklügelten Punktesystem statt Kalorienzählen, bei dem einfache Kohlenhydrate/Zucker und Fett viele Punkte "kosten" und Gemüse und Obst keine, lerne man einen viel bewussteren Umgang mit Nahrungsmitteln. Am Anfang sei das Tagebuchführen natürlich relativ aufwändig, doch sie habe sich schnell daran gewöhnt, sagt die Mutter zweier Söhne.

Aufgrund des individuell ermittelten Zielgewichts werden Lebensmittelpunkte errechnet, die pro Tag verbraucht werden können. "Bewegungspunkte", die bei sportlicher Betätigung anfallen, werden gegengerechnet.

Einmal pro Woche ging Wögerer in die Weight-Watchers-Gruppe zum Wiegen, wo eine Trainerin über Ernährung aufklärte und die Teilnehmerinnen sich austauschten und motivierten. "Mir fiel es mit der Gruppe leichter, meinen inneren Schweinehund zu zähmen", sagt Wögerer, die das Abnehmen vorher ohne großen Erfolg alleine probiert hatte.

Der Preis für die Gruppendynamik liegt bei 19 Euro die Woche plus eine einmalige Anmeldegebühr. Für diesen Obolus darf man ein Mal die Woche abwiegen kommen und erfährt Neues über Ernährung. Wer sein Zielgewicht sechs Wochen gehalten hat, bekommt eine Gratis-Dauermitgliedschaft mit zwei Kilogramm "Polster". Steigt das Gewicht wieder stärker, müssen die Mitglieder wieder zahlen.

"In Summe hat mir das Programm getaugt, weil man zwischendurch sündigen kann." Man lerne sich selbst besser zu spüren und zum Beispiel auf die Portionsgröße zu achten. "Mir ist eine generelle Umstellung der Ernährung gelungen."     (uru)

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