Fit und schlank in 8 Wochen

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7 Gründe, um in Bewegung zu kommen

Bild: Colourbox

7 Gründe, um in Bewegung zu kommen

In den kommenden 8 Wochen dreht sich auf diesen Seiten alles um Fitness und Gesundheit Mitmachen ist ganz einfach – das tägliche Rezept und die tägliche Fitness-Übung sind Ihre Motivatoren.

Von Barbara Rohrhofer, 31. März 2016 - 00:04 Uhr

Wer sich zwei bis drei Stunden pro Woche bewegt, reduziert gesundheitliche Probleme und verlängert sein Leben. Denn: "Der Mensch ist nicht fürs Sitzen gemacht, sondern sollte sich bewegen. Im Idealfall 10.000 Schritte am Tag gehen", sagt Margit Wachter, Uniqa-Vitalcoach und Sportwissenschafterin. "Für jene, die sich im Alltag zu wenig bewegen, ist Ausdauertraining besonders wichtig. Dieses sollte man gemächlich starten und anfangs nicht mehr als zweieinhalb Stunden pro Woche trainieren", sagte Michael Wölkhart, Arzt am Institut für Physikalische Medizin im Salzkammergut-Klinikum Bad Ischl im Rahmen der OÖNachrichten-Gesundheitstour. Sein Hauptbewegungsgrund für Bewegung: Ausdauersportler leben um fünf bis sechs Jahre länger, und bleiben auch im Alter länger fit."

Alle, die den Sommer fit und schlank begrüßen wollen, können sich unter fit@nachrichten.at anmelden. Damit nicht nur der Frühling, sondern ganz Oberösterreich in Schwung kommt.

 

  1. Sport hilft beim Abnehmen: Wer wirklich Gewicht verlieren will, kommt um das Thema Sport nicht herum. Am wirkungsvollsten ist natürlich ein Mix aus Sport und gesunder Ernährung. Körperfett lässt sich dauerhaft nur reduzieren, wenn man seine Muskeln und damit den Stoffwechsel aktiv hält.
     

  2. Bewegung zügelt Appetit: Die regelmäßige Portion Sport hält nicht nur fit und schlank, sondern zügelt auch den Appetit. Das zeigt das Ergebnis einer chilenischen Studie. Das Forscherteam ließ 15 übergewichtige Männer und Frauen mittleren Alters über einen Zeitraum von drei Monaten auf Laufbändern und Fahrrädern schwitzen. Das Ergebnis: Am Ende der Untersuchung waren die BMI-Werte der Teilnehmer deutlich gesunken, ihr Hüftumfang geschrumpft und ihr Blutdruck niedriger. Zudem gaben sie an, weniger Appetit zu haben. Laut Ernährungsfragebögen reduzierten die Versuchssportler die tägliche Energiezufuhr durchschnittlich von 2100 auf 1800 Kalorien.
     
  3. Diabetes-Vorsorge: Sport hilft bei Diabetes besser als eine Diät. Die im Fachmagazin "Archives of Internal Medicine" veröffentlichte Studie ist der neueste Hinweis auf die Heilkraft der Bewegung. Sie löst physiologisch messbare Veränderungen aus, die wie eine wirklich gute Medizin wirken. Im Körper von Diabetes-Patienten etwa ist es der Blutzuckerspiegel, der sich durch körperliche Aktivität verbessert. Auch bei Rückenschmerzen, Depressionen, Verkalkung der Gefäße oder etwa Arthrose kann die Bewegung Krankheitsursachen bekämpfen.
     
  4. Stimmungs-Aufheller: Dass körperliche Aktivität die Stimmung verbessert, ist lückenlos dokumentiert. Eine Studie am American College of Sports Medicine ergab, dass dieser Effekt weit länger anhält, als bisher angenommen. Menschen, die Sport treiben, sind noch nach zwölf Stunden besser drauf als jene, die auf der Couch sitzen; unabhängig vom Alter, Geschlecht und Fitness-Level.
     
  5. Gut für Herz und Hirn: Durch körperliche Betätigung sinken die Blutfettwerte und auch das schädliche LDL-Cholesterin nimmt ab. Die Bildung von gefährlichen Plaques in den Gefäßen wird verhindert – das Risiko für Schlaganfall und Herzinfarkt sinkt. Herz und Hirn profitieren aber nicht nur von verbesserten Fettwerten. Auch der Blutdruck sinkt durch Bewegung, weil sich die Gefäße entspannen und sich neue Kapillaren bilden. In der Folge sinkt der Blutdruck, und der Widerstand im Kreislauf nimmt ab.
     
  6. Krebsrisiko senken: Wer regelmäßig Sport treibt, beugt Krebserkrankungen vor. Man geht davon aus, dass sportlich aktive Menschen ihr Risiko, an Krebs zu erkranken, um 20 bis 30 Prozent reduzieren können. Wenn Krebs auftritt, haben Patienten, die vor ihrer Erkrankung regelmäßig Sport getrieben haben, ein geringeres Rückfallrisiko.
  7. Lebensverlängerung: Sport gilt als Gesundheitsmotor: Studien untersuchen immer wieder, warum das so ist und welche nachweisbaren positiven Effekte auftreten. Erste Ergebnisse einer Langzeitstudie aus Norwegen zeigen auf beeindruckende Weise, dass leichtes Joggen, mit 60 bis 150 Minuten pro Woche, das Leben von Männern um 6,2 und von Frauen um 5,6 Jahre verlängert. Also nichts wie rein in die Turnschuhe!

 

Los geht's mit der ersten Übung

 

Zahlen:

Fünf Lebensjahre zusätzlich bringt ein bewegtes Leben. Spitzenleistungen müssen dabei gar nicht sein. Laut einer norwegischen Studie genügt es, rund 150 Minuten pro Woche leicht zu joggen oder schnell zu gehen.

100 Milliarden Neuronen hat der Mensch durchschnittlich in seinem Gehirn. Neuere Studien zeigen, dass ältere Menschen, die sich immer sehr viel bewegen, Leistungssport treiben oder einfach nur mehrmals pro Woche spazieren gehen, ihre weiße Hirnsubstanz vor dem Schrumpfen schützen.

35,6 Prozent bezeichnen sich in Österreich als sehr oder eher sportlich. Sportlich nicht Aktive findet man hierzulande im beinahe selben Ausmaß, wie der aktuelle Sportreport zeigt: 34,4 Prozent schätzen ihre Sportlichkeit weder besonders gut noch besonders schlecht ein, 30 Prozent beschreiben sich als eher oder sehr unsportlich.

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Kommentare

„In 8 Wochen kann man wenn man ernsthaft eine Sportart betreiben will so gut wie nichts erreichen. “ linzerleser In 8 Wochen kann man wenn man ernsthaft ...
„"Sport hilft beim Abnehmen" ??Falsch!Richtig ist: Durch Sportbetätigung wird Muskelmasse ...“ wawa "Sport hilft beim Abnehmen" ??Falsch!R...
„abgesehen daß Bewegung immer gut tut !wird aber das Ansinnen vom Kommerz vergewaltigt, der ganze ...“ Gugelbua abgesehen daß Bewegung immer gut tut !...

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