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Wie ein Wunder: Innviertler kämpft sich aus dem Rollstuhl wieder auf die Beine

Glücklicher Patient: Anton Pötzelsberger Bild: dh

Wie ein Wunder: Innviertler kämpft sich aus dem Rollstuhl wieder auf die Beine

Anton Pötzelsberger hat es geschafft: Obwohl ein schwerer Verkehrsunfall den damaligen Fernfahrer vor 18 Jahren in den Rollstuhl zwang, kann der Paltinger heute wieder gehen.

Von Von Dietlind Hebestreit, 31. Januar 2018 - 00:04 Uhr

Doch von Anfang an: Auf dem Heimweg nach einer Tour schlief der leidenschaftliche Autofahrer ein und krachte gegen einen Baum. Die Folge war eine Querschnittlähmung. "Ich war ein Dauerschmerzpatient, bekam Opiate. Ich war vier Jahre lang ein Pflegefall", erinnert sich Pötzelsberger nicht gerne an diese dunkle Zeit. Bei einer Hausrenovierung, die sich der Patient zumutete, brach er komplett zusammen. "Von der Zeit im Rollstuhl gibt es nur ein Foto. Das zeige ich nicht her, das hat nicht einmal meine Frau gesehen", so der heute 40-Jährige.

Kämpfen für eine zweite Chance

Zwei Rehas brachten ihn zwar voran, "doch die Schulmedizin war mir zu wenig. Und ich sagte immer, ich habe keine Zeit für den Rollstuhl", so Pötzelsberger. Dass er sich mit seinem Schicksal abfinden sollte, konnte der noch junge Mann einfach nicht akzeptieren. Er suchte und kämpfte sich durch. Schließlich überzeugte er Ärzte in Graz, bei ihm eine sogenannte Rückenmarksstimulation zu probieren: Bei einer komplizierten Operation implantierten die Experten vor einem Jahr zwei Sonden in seinen Rücken. Das Ergebnis ist verblüffend: Er konnte in Ansätzen wieder gehen.

"Das war aber nur der Grundbaustein", ist sich Pötzelsberger sicher, dass erst die Reha danach den vollen Erfolg brachte. Dabei baute er auf das gesamtheitliche Konzept des Revital Aspach. Dort machte er neben den von der Krankenkasse bezahlten Anwendungen auch alternative Therapien. Auch wenn Pötzelsberger, der heute als Trafikant arbeitet, immer einen Stock dabei hat, kann er mittlerweile "mehrere hundert Meter frei gehen".

Für den mental starken Mann war das nicht der erste Schicksalsschlag, den er überwunden hat: "Ich war schon dreimal an der Kippe – zweimal nach Unfällen und einmal nach einem Blitzschlag." Warum er mit seinem Erfolg an die Öffentlichkeit geht: "Ich möchte anderen Menschen Mut machen, zu kämpfen und nicht aufzugeben. Man muss aber immer dran bleiben. Auch jetzt trainiere ich noch sieben Tage die Woche."

"Das hat man nicht alle Tage", ist sich der Geschäftsführer von Revital Aspach, Günther Beck, bewusst, dass es sich um einen besonderen Fall handelt. Der Arzt in vierter Generation ist aber davon überzeugt, dass ein ganzheitliches System dem Menschen besser hilft, als wenn man nach Schema F vorgeht.

Individuelle Behandlung

"Wir verstehen uns eigentlich nicht als Reha, sondern vielmehr als Zentrum für modernes Gesundheitsmanagement", so der Mediziner. Wie bei Pötzelsberger sei es sinnvoll, die Therapien auf den jeweiligen Patienten individuell zuzuschneiden und wenn nötig, auch alternative Methoden in diesen Betreuungsplan einzuflechten.

 

Therapien

Anton Pötzelsberger bekam im Revital Aspach vier Wochen lang folgende Therapien, teilweise in der Gruppe:

  • Heilgymnastik
  • Gangschule und Gehtraining
  • Krafttraining
  • Psychologische Betreuung
  • Ärztliche Gespräche: Mit verschiedenen Experten.
  • Matrix-Rhythmus-Therapie: Die alternative Methode hilft den Zellen, sich zu regenerieren und kurbelt den Stoffwechsel an.
  • Elektrotherapie: Diese hilft die Muskeln wieder zu aktivieren und Nervenimpulse weiterzuleiten.
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