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Urlaubsgefühl in den Alltag retten: Das Leben besteht auch aus Pausen

Zwischendurch die Seele baumeln lassen und sich an den Urlaub zurückzuerinnern, hilft, den Alltag zufriedener und glücklicher zu erleben. Bild: colourbox.de

Urlaubsgefühl in den Alltag retten: Das Leben besteht auch aus Pausen

Die Linzer Psychotherapeutin Christa Schirl gibt fünf Tipps, wie die Entspannung anhält.

Von Sabine Novak, 04. August 2014 - 00:05 Uhr

Gerade noch entspannt am Strand und wenige Tage später wieder im Alltagsstress – der Urlaub ist schnell vergangenen. Damit der Erholungseffekt nicht allzu rasch nachlässt, ist es wichtig, die positiven Gefühle und Erinnerungen zu bewahren und nicht in den alten Trott zu verfallen, sagt die Linzer Psychotherapeutin Christa Schirl. Sie gibt fünf Tipps, wie das gelingen kann:

1. Gewohnheiten: Viele haben gute Vorsätze im Urlaub umgesetzt, etwa tägliches Spazierengehen oder ausreichend Wasser zu trinken. Solche Gewohnheiten sollten unbedingt beibehalten werden. Wer es schafft, drei Monate dranzubleiben, der braucht es sich nicht mehr bewusst vorzunehmen. "Dann geht es einem schon ab", sagt Schirl. Und wenn man es geschafft hat, ist man stolz auf sich selbst. Das stärkt das Selbstbewusstsein.

2. Erinnerung: Besonders schöne und entspannende Momente, die man im Urlaub erlebt hat, kann man ganz bewusst in sich verankern. Der Erinnerungseffekt an das Lavendelfeld in Frankreich stellt sich etwa ein, wenn man den Lavendel daheim auf der Terrasse riecht. Eine von der Reise mitgenommene CD mit Harfenmusik ruft Gedanken an die dort genossene Massage wach. Auch Souvenirs, wie ein Seidentuch, das man im Strandcafé getragen hat, haben einen Erinnerungseffekt. Genauso, wie ein von einer Wanderung mitgenommener Stein. "Menschen, die zu Überlastung in der Arbeit neigen, sollten sich ein Urlaubsfoto ins Büro stellen. Das macht klar, dass es neben dem Job auch andere Werte gibt", sagt Schirl.

3. Pausen: Es ist wichtig, sich jeden Tag einen kleinen Urlaub zu gönnen, um sich daran zu erinnern, dass das Leben auch aus Pausen besteht. Diese sind nötig, damit man kreativ und leistungsfähig sein kann. Es braucht nicht viel, um sich diese "Alltagsurlaube" zu gönnen. Es reicht schon, einmal den Cappuccino ganz bewusst zu genießen, ohne dabei die E-Mails zu checken oder beim Fenster dreimal tief durchzuatmen und das Leben für einen Moment Leben sein zu lassen.

4. Nicht nachtrauern: "Wir leben nicht für die paar Wochen Urlaub im Jahr. Das Leben findet jetzt statt", sagt Schirl, "und daher hilft es nichts, dem Urlaub nachzutrauern. Das macht nur unzufrieden. Wer allerdings vom Urlaub zurückkommt und mit dem Alltag unzufrieden ist, sollte genau hinschauen und überlegen, was zu ändern ist, damit es wieder besser geht. Dabei kann es hilfreich sein, sich daran zu erinnern, was im Urlaub Sinn gemacht hat, was wertvoll und wichtig war.

5. Tourist bleiben: Die Wahrscheinlichkeit nach der sommerlichen Auszeit einen zufriedenen und glücklichen Alltag zu erleben, steigt auch, wenn man im Herzen Tourist bleibt. Das bedeutet, offen und neugierig durch die eigene Umgebung zu gehen und sich mit deren Besonderheit zu beschäftigen. "Viele Leute gehen zum Beispiel im Urlaub in jeden Dom, aber den daheim kennen sie nicht", sagt die Psychotherapeutin.

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Kommentare

„wie arm und dumm der Mensch, der dafür eine Hilfe braucht.Scheidungs/Trennungszeit “ Gugelbua Urlaubszeit
„ist der urlaub!“ 8climax8 immer zu kurz ....

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