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Sieben Mal fasten – aber wofür?

Es schadet nicht, wenn der Fernsehapparat einmal grau bleibt. Bild: colourbox

Sieben Mal fasten – aber wofür?

Fasten heißt auf etwas zu verzichten. „Es geht aber nicht darum, worauf wir verzichten, sondern was wir damit erreichen wollen“, sagt die Linzer Psychologin Christa Schirl-Russegger. Dieser Denkansatz sei auch viel motivierender.

Von Von Claudia Riedler, 18. Februar 2010 - 00:04 Uhr

Was bedeutet es für mich und die Welt, wenn ich auf die Zigarette, das Auto, die Leberkässemmel, das Glas Wein oder auf den Fernseher verzichte? Diese Frage sollte man sich stellen. „Es geht dabei um Werte, die für jeden sehr individuell sind“, sagt Schirl-Russegger. Wenn man das Fasten nicht als Mangel, sondern als Gewinn sehe, weil man damit etwas ausdrücken möchte, falle es einem viel leichter. Es genügt nicht, nur weil das früher so war, an Fasttagen kein Fleisch zu essen. Stattdessen gibt es heute viele Möglichkeiten, bewusst zu verzichten. Hier sieben Fasten-Möglichkeiten:

1 Rauchen aufhören:

Der Klassiker unter den Vorsätzen, auch in der Fastenzeit. Eine gute Motivation ist eine bessere Gesundheit. Jede Zigarette, die man nicht raucht, ist gut für die Gesundheit.

2 Auf Alkohol verzichten

Ganz ähnlich wie beim Rauchen ist auch hier der Gewinn für viele, dass sie ihr körperliches Wohlbefinden steigern, und auch das ihrer Umwelt.

3 Das Auto stehen lassen:

Die Kirche in Oberösterreich ruft heuer zum Autofasten auf (www.autofasten.at). Das hat positive Auswirkungen auf das Klima der Welt und auf die eigene Fitness. Außerdem hilft es beim Sparen.

4 Keine Süßigkeiten bis Ostern:

Wer aufs Naschen verzichtet, verzeichnet sicher positive Effekte auf der Waage. Möglicherweise schmeckt das Schoko-Ei zu Ostern nach langer Abstinenz auch besonders gut.

5 Der Fernseher bleibt ausgeschaltet:

Auch wenn es oft anstrengender ist, das zu organisieren, kann der Fernsehverzicht schöne Abende mit dem Partner, mit Freunden oder einem guten Buch bescheren. Man fühlt sich vielleicht ausgeglichener und kann sich für soziale Kontakte Zeit nehmen, die sonst ohnehin zu kurz kommen.

6 Keine Spielchen am Computer:

Stattdessen trifft man sich vielleicht zu einem Spieleabend mit Freunden oder mit der Familie. Das kann die Stimmung nachhaltig heben und hat positive Auswirkungen auf das Zusammenleben.

7 Shopping gibt’s nur für die Augen:

Wer bewusst auf Konsum verzichtet, kann trotzdem shoppen gehen – Augenshoppen. Dabei schaut man sich alles an und freut sich über die vielen schönen Dinge, die man eigentlich gar nicht braucht, weil der eigene Kleiderschrank/Schuhschrank ohnehin zum Bersten voll ist.

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