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Mit Mami tanze ich am liebsten

Gemeinsam mit den Babys tanzen und spielerisch Spaß haben Bild: Daniela Gebelhaider

Mit Mami tanze ich am liebsten

Die oberösterreichische Erfindung "Burzzi Dance" bringt junge Mütter und Väter mit ihren Babys und Kleinkindern in Bewegung. Zwei Trainerinnen erklären, wie das geht.

Von Dietlind Hebestreit, 03. Januar 2018 - 00:04 Uhr

Bis zur Geburt eines Kindes sind schwangere Frauen meistens gut in die Gesellschaft eingebunden. Doch ist der ersehnte Nachwuchs erst da, kann es für junge Mütter einsam werden. "Gerade in den ersten Monaten kann einem die Decke ganz schön auf den Kopf fallen", weiß Alexandra Haider aus eigener Erfahrung. Für diese Zeit, in der das ganze Leben auf den Kopf gestellt wird, hat die 25-Jährige ein perfektes Rezept entdeckt: Es heißt Burzzi Dance. Dieses Konzept ist nach dem Lieblings-Kuscheltier der Erfinderin Daniela Gebelhaider (www.burzzi-dance.com) aus Hargelsberg benannt. "In jeder Einheit wird eine Choreographie erarbeitet, während dein Baby im Tragetuch oder in einer Tragehilfe hautnah bei dir ist und mit dir mit tanzt. Es hört die Musik, fühlt den Beat und viele Babys tanzen sich so in den Schlaf", so die Trainerin.

Die Idee geht auf die Situation von jungen Müttern ein, die gerade in der ersten Phase ihres Elterndaseins

  • oft einsam sind und sich Kontakte zu anderen jungen Müttern und Vätern wünschen.
  • etwas mit ihrem Kind unternehmen möchten.
  • ihre Beweglichkeit wieder zurückgewinnen möchten.
  • Sehnsucht nach Sport haben.
  • etwas dazulernen möchten, das sie auch daheim einfach umsetzen können.

"Ich wusste sofort, dass ich das in Zukunft machen möchte", sagt Alexandra Haider, die eine Ausbildung als "Burzzi Dance" Coach bei Daniela Gebelhaider gemacht hat und ab Jänner Kurse in Linz, Leonding und Wilhering anbietet (www.nestliebe.at). Neben jungen Müttern und Vätern sind übrigens auch Schwangere herzlich willkommen.

"Eine Einheit dauert eine Stunde. In dieser Zeit wird eine kleine Choreographie mit den Kursteilnehmern eingeübt", sagt Haider. Dazu schnallen sich Mütter – oder auch Väter – ihre Babys mit einem Tuch oder einer anderen Tragehilfe vor den Bauch oder auf den Rücken. "Ich arbeite auch mit einer Trageberaterin zusammen, falls meine Kursteilnehmerinnen sich nicht sicher sind, was ergonomisch ideal ist", sagt die Oberösterreicherin. Dann bewegen sich die Teilnehmerinnen unter Anleitung zur Musik.

Bunter Musik-Mix

Jede Stunde kommt ein anderes Lied dran, zum Beispiel Pop, Salsa, Hiphop oder Reggae. "Burzzi Dance fördert sanft Ausdauer und Koordination, verbessert die Haltung, hilft Stress abzubauen und unterstützt dabei, wieder mehr Bewegung in den Alltag zu integrieren", sagt Gebelhaider. Doch nicht nur die Erwachsenen profitieren von "Burzzi Dance". "Das Tragen des Babys im Tuch oder einer Tragehilfe schult dessen Sensorik und sein Gleichgewicht, fördert seine Motorik und beeinflusst seine Entwicklung und die Bindung zur Mama positiv", sind sich die Trainerinnen einig. Das Ganze ist für den Nachwuchs so beruhigend, dass die Babys meist nach ein paar Minuten einschlafen. Geeignet ist das Programm für Kinder bis zu zwei Jahre – je nachdem, wie geschult die Mütter beim Tragen der Kleinen sind.

Ältere Kinder erleben das Tanzen aktiv mit und haben meist viel Spaß an der Sache. Bei den Kursen können auch Geschwisterkinder mitkommen und mitmachen.

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