OÖN: Wann haben Sie dieses Schnitzel in Ihrer Hirschenstube angeboten?
Otzelberger: Ich habe das Angebot am vorigen Montag um halb elf aufgehängt und um halb vier wieder weggetan, weil der Magistrat mich dazu aufgefordert hat. Es tut mir leid, ich bin da reintheatert worden. Ich will nicht sagen, von wem. Und jetzt habe ich die Rechnung vom Masseverwalter vom Josef F. bekommen.
OÖN: Worauf stützt sich die Forderung von 10.000 Euro?
Otzelsberger: Auf Eingriffe in Persönlichkeitsrechte von F. nach den Paragrafen 78 und 89 im Urheberrechtsgesetz. Dummerweise habe ich zu dem Schnitzel-Angebot auch noch ein Foto dazugetan.
OÖn: Wie geht es jetzt weiter?
Otzelsberger: Das Geld, das ich da zahlen soll, ist ja so viel, dass man einen Gebrauchtwagen dafür kriegen würde. Da wird man streiten müssen. Ich habe schon einen Termin bei meinem Rechtsanwalt.
OÖN: Was haben Sie sich überhaupt dabei gedacht, ein solches Schnitzel anzubieten?
Otzelsberger: Ich habe damals nach dem Sex-Skandal im Priesterseminar auch ein würziges Priestergulasch angeboten. Das habe ich heute noch auf der Speisekarte. Die Leute lachen darüber, und die Geschichte hat sich. (Anmerkung der Redaktion: Am 13. August 2004 wurde im Landesgericht St. Pölten ein 27-jähriger Priesterseminarist, der 1700 Kinderporno-Fotos besessen hatte, zu sechs Monaten bedingt verurteilt.)
wie dumm manche wirte eigentlich sind. ich kenne das selbst aus meinen geschäftskontakten mit diesen. es gibt viele, die sich auf grund von intelligenzproblemen von anderen steuern lassen, nur ums geschäft anzukurbeln. recht so, der masseverwalter soll alles einklagen.