„Wir müssen das gesamte Netzwerk außer Betrieb setzen“, sagte der kaufmännische Direktor des Landeskrankenhauses Klagenfurt, Herwig Wetzlinger. Das Virus verlangsame das System, Gefahr für Daten bestünde keine. Betroffen sind rund 3000 PCs. „Es handelt sich um eine Mutation des Virus, das auch schon in der Landesregierung aufgetreten ist“, sagte Wetzlinger. Das Problem sei mit einem externen Datenträger – vermutlich einem USB-Stick – eingeschleppt worden.
„Bis alles wieder läuft, wird es einige Tage dauern“, sagte der Direktor. Wichtige Systeme, wie etwa in der Notfallaufnahme, würden bei der Problembehebung prioritär behandelt. Neben der Landeskrankenanstalt in Klagenfurt sind auch die Krankenhäuser in Hermagor und teilweise auch die Rechner im LKH Wolfsberg vom Virusbefall betroffen.
Der medizinische Betrieb und die Patientenversorgung seien laut Krankenhausbetreiber von dem Problem nicht beeinträchtigt.
Viren in LandesregierungNur wenige Tage zuvor hat ein Computervirus 3000 Computer der Kärntner Landesregierung und in den Bezirkshauptmannschaften lahmgelegt. Bei dem Virus handelt es sich um einen Internet-Wurm, der Passwörter ausspioniert, um an die Infrastruktur heranzukommen. Zahlreiche Beamten waren zur Büroarbeit ohne EDV-Unterstützung gezwungen.
„Wir haben alle 3000 Computer aus dem Netz genommen“, sagte Rudolf Köller, Leiter der EDV-Abteilung des Landes. Nun wolle man mit EDV-Experten das Problem beseitigen.
Da wollte wohl jemand etwas aushackern! Da anscheinend nur Kärnten betroffen ist, wird der Hacker wahrscheinlich schon gwusst haben was er wo suchen kann!
Mich wundert nur, daß sowohl die kärntner Landesregierung als auch alle kärntner Spitäler rund 3000 PC haben
Weiß jemand warum die Virenprogramme der Landesregierung und der Spitäer mit diesen Viren nicht fertig werden?
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