Gut ein Jahr später forschte die Polizei den Wilderer aus, nun wurde der Mann auch aus der Kärntner Jägerschaft ausgeschlossen, teilte die Jägerschaft am Freitag in einer Aussendung mit.
Nach monatelangen Ermittlungen hatte die Polizei den Jäger anhand von Faserspuren auf einer Decke überführt. Die Causa liegt seit einigen Wochen bei der Staatsanwaltschaft Klagenfurt. Der unabhängigen Disziplinarrat der Kärntner Jägerschaft schloss den Verdächtigen nun auf Dauer aus.
Lebenslanger Ausschluss
Ein lebenslanger Ausschluss sei vom Disziplinarrat in seiner Geschichte erstmals verhängt worden und wegen der vorliegenden Beweismittel und Zeugenaussagen erfolgt, hieß es in der Aussendung. Da der Verurteilte Berufung beim Unabhängigen Verwaltungssenat angemeldete, ist das Disziplinarerkenntnis allerdings noch nicht rechtskräftig.
Der Braunbär Roznik, der sein Revier im Grenzland von Slowenien und Kärnten hatte, war im Logartal (Logarska Dolina) knapp hinter dem Grenzübergang Paulitschsattel (Bezirk Völkermarkt) gefunden worden. Das mit einem Peilsender ausgestattete Tier war zuletzt im Raum Bad Eisenkappel geortet worden. Die Polizei ging davon aus, dass der Bär auch in diesem Gebiet getötet worden war.
Da sollte sich die oberösterreichische Jägerschaft ein Beispiel nehmen, dem Jäger der damals im Almtal einen Bären geschossen hat, ist überhaupt nichts passiert.
Als Redakteur sollte man schon wissen dass Tiere nicht er- sondern ge- schossen werden.
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