Infrage kommen laut Sachverständiger Werner Stangl, der das Reptil gefunden hatte, diverse Zoos und Tierparks - das Salzburger Haus der Natur wäre eine Option.
Experten übten Kritik an Haltungsbestimmungen
Unterdessen wurde die Kritik der Schlangenexperten wegen des zu kleinen Terrariums, in dem „Amanda“ zehn Jahre lang leben musste, und dem Einsatz der Polizei lauter: Richard Weixler von SOS-Regenwald meinte, dass das Tier in einem achtmal größerem Terrarium gehalten werden müsste. Er forderte eine Meldepflicht von Verkäufern in Zoohandlungen sowie eine Kommission in jedem Bundesland, die prüft, ob die Halter auch über ihre Tiere Bescheid wissen. Ein Kompetenz-Nachweis vor allem bei Schlangen gehört seiner Meinung nach eingeführt.
Inkompetente Suche
Auch der Sucheinsatz sei laut Weixler „inkompetent“ gewesen: Der von der Polizei beigezogene Sachverständige Stangl habe nicht einmal in für die Schlange naheliegenden Verstecken gesucht. Außerdem hätte ein wirklicher Experte sofort erkannt, dass das gefütterte Tier nicht durch die gekippte Balkontür entkommen habe können, so der Schlangenexperte. Er führte weiters an, dass Bisse von Hunden „weitaus gefährlicher als Bisse einer Boa“ seien und dass eine Suche mit Wärmebildkameras nicht sinnvoll sei, da Schlangen wechselwarme Tiere sind, die ihre Temperatur der Umgebung anpassen.
wieso nimmst du die boa nicht? du hast platz genug und kennst dich ja als "experte" aus.....wäre auch für deine kunden während der wartezeit eine attrektion.
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