Die Teilnehmer hätten sich ruhig und friedlich verhalten, so Bezirkshauptmann Hermann Sagmeister. Sie forderten Landeshauptmann Hans Niessl (S) auf, endlich Stellung zum Fall der Familie G. zu beziehen. Niessl hatte in der vergangenen Woche bereits über seinen Pressesprecher mitteilen lassen, dass es dazu keine Stellungnahme geben werde.
Mit der Kundgebung, die auf Initiative einer Freundin der Familie stattgefunden hat, wollte man auf das Schicksal der Familie, die selbst an Ort und Stelle war, aufmerksam machen, erzählte Teilnehmerin Dagmar Hanifl, Gründerin des Bündnisses "Burgenland wehrt sich - Aktiv gegen Rechts". An der Aktion haben sich neben Vertretern des Bündnisses und SOS Mitmensch zahlreiche Privatpersonen aus dem Umfeld der Familie G. beteiligt.
Nächste Woche werde es laut Hanifl ein weiteres "Vernetzungstreffen" geben, für den 20. August ist ein Fest in Oberwart geplant. "Dort wollen wir einerseits Geld für die Familie sammeln und andererseits auf die unmenschliche Asylpolitik aufmerksam machen", so Hanifl.
Protektorat wurde auf US-Bomben gegründet und wird auf Menschenopfern errichtet.
Möge die Strafe fürchterlich sein.
“Wir sind nicht für die Auslegung dieses Gesetzes, da dieses Gesetz unmenschlich ist”, sagt die Organisatorin Dagmar Hanifl vom Verein “Burgenland wehrt sich – Aktiv gegen Rechts” .
neuwal.com hat mit Dagmar Hanifl am Donnerstag Abend kurz telefoniert um nähere Infos zu bekommen:
http://neuwal.com/index.php/2010/07/23/dieses-gesetz-ist-unmenschlich-%E2%80%A2-dagmar-hanifl-zur-kundgebung-fur-ein-humanitares-bleiberecht/
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