IMST. Glimpflich hat für eine Studentin ein Lawinenabgang am Samstagnachmittag in Obergurgl im Tiroler Bezirk Imst geendet, bei dem sie 150 Meter über steiles, felsiges Gelände mitgerissen wurde. Die Frau wurde dabei bis zu einem halben Meter unter den Schneemassen begraben, teilte ein Polizist mit. Dank eines Lawinenpieps konnten sie ihre zwei Begleiter orten. Sie erlitt bei dem Unfall leichte Verletzungen.
Gegen 13.30 Uhr hatten die drei Variantenfahrer aus Deutschland und Österreich die Lawine im freien Skiraum selbst ausgelöst. Die Studentin dürfte mehrere Minuten unter den Massen gelegen haben, meinte ein Bergretter, der bei der Bergung von Suchhunden unterstützt wurde. Die Lawine hatte eine Länge von 200 Meter und war 50 Meter breit, sagte ein Polizist. Die Frau war mittels Tau geborgen und ins Krankenhaus geflogen worden.
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