REUTTE. Ein Schweizer musste am Freitag einen Heißluftballon in einer steilen Felsrinne im Tiroler Bezirk Reutte notlanden. Der Pilot und zwei deutsche Passagiere blieben unverletzt. Aufgrund des Windes konnte der Zielort nicht erreicht werden, das Gas wurde knapp. Die 52-jährige Frau und ihr 65-jähriger Begleiter entstiegen dem Ballon im unwegsamen Gelände und wurden vom Hubschrauber geborgen.
Das Trio war gegen 12.00 Uhr in Tannheim gestartet und zuerst in Richtung Deutschland, schließlich in Richtung Lechtal geflogen. Weil das Gas zu Ende ging, suchte der 36-jährige Schweizer Pilot nach einem geeigneten Landeplatz im Gebiet Elmen. Der Wind machte eine Landung unmöglich und drückte den Heißluftballon gegen die Felsen der Klimmspitze.
Im unwegsamen Gelände gelang es dem Piloten nach mehreren Versuchen sein Fluggerät zu landen und seine Passagiere aussteigen zu lassen. Ihm gelang es schließlich mit Hilfe der eingetroffenen Bodenmannschaft den Ballon in Richtung Lechtal zu fliegen und dort zu landen. Keine der Personen wurde verletzt, auch der Ballon blieb unbeschädigt.