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Haushälfte brach weg

WIEN. Mit lautem Getöse ist in Wien-Penzing ein Teil eines dreistöckigen Wohnhauses eingestürzt. Die andere Hälfte des Gebäudes blieb intakt. Nach Angaben der Feuerwehr gab es keine Verletzten.

Die Ursache für den Vorfall ist noch unklar, sagte Feuerwehr-Einsatzleiter Peter Schimanek. Das Haus bleibt gesperrt.

Niemand im Haus

Der Zwischenfall ereignete sich am Samstagnachmittag in der Kendlerstraße. Laut Schimanek befanden sich im zweistöckigen Vorkriegsbau zwei Wohnungen. Ob beide bewohnt waren, sei unklar. Zum Zeitpunkt des Vorfalls sei niemand im Haus gewesen. Eine ältere Bewohnerin soll ihre Wohnung kurz vor dem Einsturz verlassen haben, weil sie ins Spital musste.

Trennmauer stürzte ein

Bei dem betroffenen Gebäude handelt es sich um einen Altbau, dessen Nebenhaus abgerissen worden war, um einem Neubau Platz zu machen. In den vergangenen Tagen wurden Arbeiten für das Fundament durchgeführt. Eingestürzt ist am Samstag die frühere Trennmauer zwischen den beiden Gebäuden. Der Grund dafür ist noch Gegenstand von Untersuchungen. Noch als die Feuerwehr mit dem Errichten einer provisorischen Schutzwand beschäftigt war, brach ein zwei mal fünf Meter großer Wandteil ab und landete in der Baugrube.

Darüber hinaus wurden die Einsatzkräfte von Bewohnern des gegenüberliegenden Gebäudes zu Hilfe gerufen, in dem sich Teile der Stiege zwischen erstem und zweiten Stock gelöst hatten. Die Feuerwehr vermutet, dass dies durch die Erschütterung ausgelöst wurde, zumal bereits Schäden vorhanden gewesen seien.

Hauseinsturz "bremst" U3

Auch die U-Bahnlinie U3 ist vom Hauseinsturz betroffen: Nachdem Risse in dem nur drei Meter unter dem Gebäude verlaufenden U-Bahn-Tunnel konstatiert wurden, sind die Züge in dem Bereich - zwischen der Station Kendlerstraße und der Endstelle Ottakring - vorläufig nur mit 25 km/h unterwegs.

Die Maßnahme sei aus Sicherheitsgründen getroffen worden, um Vibrationen möglichst gering zu halten, hieß es in einer Aussendung.

1
Verursachte Baugrube Einsturz? · von Ruflinger (1624) · 01.08.2010 10:10 Uhr

nein, wie kommen sie drauf.

(0)
2
Ruflinger · von Ameise (5167) · 01.08.2010 13:47 Uhr

Nach Auswertung aller Sicherheitstechnischen Parameter sind wir zum Schluss gekommen,das der Beschuss von Kosmischen Partikeln die Instabilität des Hauses verursacht hat.Sollten sich diese These nicht nachhaltig untermauern lassen,wird sich doch irgendein inkompetenter Bauarbeiter finden lassen,der den Einsturz verursacht hat-wär doch gelacht,nicht?...

(0)
Artikel 01. August 2010 - 13:22 Uhr
hex
Bild vergrößern Niemand wurde verletzt

Bild: APA (Hochmuth)

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