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Nachhaltigkeitskontest: Österreich landete an der Spitze

WIEN. Zumindest im Nachhaltigkeitsranking der Wirtschaftskammer (WKO) führt Österreich. Vor zwei Jahren lag man noch hinter Dänemark und Schweden auf Platz drei im EU-weiten Ranking.

Österreich

Österreich Bild: APA

"Heuer führt das Land die Spitze in Sachen Umwelt und Nachhaltigkeit an", sagte Christoph Haller, Nachhaltigkeitskoordinator der WKO bei einer Pressekonferenz am Mittwoch in Wien. Polen und Bulgarien sind Schlusslichter.

In dem alle zwei Jahre durchgeführten Nachhaltigkeitskontest der WKO sichern sich Österreich, Deutschland, Italien, Schweden und Dänemark seit Jahren abwechselnd die ersten fünf Plätze. Das liege vor allem daran, dass sich die Länder dauerhaft im Umweltbereich engagieren und das seine Wirkung zeige, erklärte der Abteilungsleiter für Umwelt- und Energiepolitik der WKO, Stephan Schwarzer.

Stärken und Handlungsfelder Österreichs seien vor allem erneuerbare Energien, Wasserqualität und Abwasserentsorgung. Schwächen des Landes seien wiederum zum Teil Abfallrecycling und die schlechte Wassernutzung, also zum Beispiel der Wasserverbrauch in Privathaushalten. Auch wenn das Energiemanagement in Österreich gut genutzt wird, stieg der CO2-Ausstoß im August laut Medienberichten an. Diesen Kontrast begründete Schwarzer mit dem Klimawandel: "Die Menschen müssen in kälteren Wintern mehr heizen, was den Hauptfaktor des CO2-Anstiegs ausmacht."

Insgesamt wurden 56 Indikatoren für das Umweltranking herangezogen. Die ausgewerteten Daten stammten laut WKO von offiziellen Quellen wie Eurostat und der europäischen Umweltagentur. Generell sei erfreulich, dass sich der Abstand der 28 EU-Länder in den 56 gewerteten Einzelindikatoren immer mehr verringert und sich die Länder in ihren Standards annähern, meinte Umweltmanager Haller. Dies sei vor allem das Ergebnis der EU-Umweltpolitik.

Dennoch bleibe viel zu tun: Alle 28 EU-Länder hatten sich ja beim Thema Klimawandel darauf geeinigt, dass bis zum Jahre 2030 36 Prozent der Emissionen minimiert werden müssen.

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Artikel nachrichten.at/apa 13. September 2017 - 13:17 Uhr
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