
Gedreht wurde an sieben Tagen bis spät in die Nacht hinein. Obwohl Cruise und Diaz in ihrem Hotel hermetisch abgeschirmt waren, kam es doch zu hautnahen Begegnungen mit der Bevölkerung.
Reporter verletzt
Die spektakulären Szenen zogen Hunderte Schaulustige an. Dabei kam es zu unschönen Vorfällen. In der Nacht auf Donnerstag versuchte man Pressefotografen mittels Laserstrahlen zu verscheuchen. Dabei wurde ein Reporter am rechten Auge getroffen. Im Spital stellten Ärzte nur mehr eine 80-prozentige Sehleistung fest. Der Betroffene will nun Anzeige erstatten. Für Irritation sorgte auch, dass ein Crewmitglied Eingangstüren von Privathäusern mit Nachschlüsseln versperrte. Geschäftsleute mussten ebenfalls Einschränkungen in Kauf nehmen.
Keine Pressekonferenz
Trotz anderslautender vertraglicher Vereinbarungen mit dem Land und eines Salzburger Filmförderungszuschusses von 300.000 Euro verweigerte die Produktionsfirma 20th Century Fox bis dato eine Pressekonferenz mit den Stars. Tourismusreferent LHStv. Haslauer hob trotzdem den "enormen" Werbewert für Salzburg hervor. Er rechnete mit einer Wertschöpfung von 1,2 Mio. Euro, die durch die Dreharbeiten vor Ort erzeugt würden.
Spekulationen zufolge sollen die Salzburger Sequenzen acht bis zwölf Minuten lang im Film zu sehen sein. 300 Komparsen wirkten bei dem Dreh in Salzburg mit. Der Kinostart ist für 2. Juli 2010 geplant.
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