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Käufern von Drohnen fehlt oft Wissen über Rechtslage

WIEN. Seit 2014 sind in Österreich Drohnen, die mehr als 250 Gramm wiegen, bewilligungspflichtig.

Käufern von Drohnen fehlt oft Wissen über Rechtslage

2016 wurden in Österreich 40.000 Drohnen verkauft. Bild: DPA

Rund 3000 Anträge gab es seither, 2400 wurden genehmigt, sagt Austro-Control-Chef Heinz Sommerbauer. Wie eine Umfrage ergab, wissen aber viele Österreicher nicht über die rechtlichen Vorschriften Bescheid.

Allein im Vorjahr wurden österreichweit rund 40.000 unbemannte Luftfahrzeuge, also Drohnen, verkauft, sagt Hartwig Löger, Vizepräsident des Verbands der Versicherungsunternehmen Österreichs (VVO). Unklar bleibt, wie viele davon bewilligungspflichtig sind, die Mehrheit waren laut Löger jedenfalls Spielzeugdrohnen.

Noch keine großen Schäden

Wie viele Drohnen illegal benutzt werden, also nicht die erforderliche Genehmigung haben, ist unklar. Drohnen unter 250 Gramm gelten als Spielzeug, sie dürfen maximal 30 Meter hoch fliegen und sind auch von einer privaten Haftpflichtversicherung umfasst. Für alle anderen muss eine eigene Haftpflichtversicherung abgeschlossen werden – ohne diese wird die Drohne nicht von der Austro Control bewilligt. "Jeder zehnte Besitzer weiß nicht, ob seine eigene Drohne genehmigungspflichtig ist", sagt Othmar Thann, Direktor des Kuratoriums für Verkehrssicherheit.

Schwere Unfälle mit Drohnen habe es in Österreich bisher nicht gegeben. In einigen Fällen gab es bereits Drohnensichtungen von Piloten, sagte Löger. Wie gefährlich Drohnen sein können, zeigte ein Absturz beim Slalom-Weltcup-Rennen in Madonna di Campiglio. Weltmeister Marcel Hirscher war nur knapp verfehlt worden.

EU-weit soll es ab 2019 einheitliche Regeln für den Drohnenverkehr geben. Die EU-Kommission will den Luftraum für Drohnen unter 150 Metern beginnend mit 2019 weitestgehend öffnen. Der Entwurf der Novelle lehne sich stark an das österreichische Gesetz an, sagt Sommerbauer.

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Artikel 20. Mai 2017 - 00:04 Uhr
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