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Kärnten plant "Elternführerschein"

KLAGENFURT. In Kärnten soll noch im Herbst dieses Jahres ein "Elternführerschein" für (auch werdende) Eltern angeboten werden. Das kündigte Soziallandesrat Christian Ragger (FPK) an. Der 20-Stunden-Kurs auf freiwilliger Basis soll zur Unterstützung bei der Kindererziehung dienen. Für jeden Kursteilnehmer gibt es zusätzlich noch 75 Euro.

"Wir wollen hier einen wesentlichen Schritt zur Änderung der Geisteshaltung bei Eltern setzen. Fehlende gute Erziehung ist mittlerweile ein gesellschaftliches Problem, dem wir entgegenwirken wollen", sagte Ragger am Donnerstag.

Der Kurs werde für alle Altersklassen angeboten, egal ob es sich nun um eine 16-jährige Schwangere oder um eine 35-jährige Mutter mit einem Volksschulkind handelt. "Erziehung ist schließlich ein lebenslanger Prozess", meinte Ragger. Unter anderem will er damit auch der Unterbringung von Kindern in Heimen oder bei Pflegeeltern entgegenwirken.

In Zusammenarbeit mit Pädagogen, Psychologen, Leuten aus der Fachabteilung des Landes und der Universität Klagenfurt sollen pädagogische, psychologische und auch "technische" Fertigkeiten entwickelt werden. In diesem Jahr erwartet der Sozialreferent rund 200 bis 300 Familien, die das Angebot in Anspruch nehmen werden. Finanziert wird der Kurs aus dem Budget für die ambulante Familienbetreuung, das aufgestockt wurde.

In Ost- und Oberösterreich gibt es bereits seit 2003 den sogenannten ABC-Elternführerschein, den bisher rund 1.000 Eltern absolviert haben. In Salzburg startete das Kursprogramm im vergangenen Mai.

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Politikerführerschein · von Anders (879) · 30.07.2010 10:12 Uhr

Das einzige, was Österreich wirklich braucht, ist ein Politikerführerschein! Vielleicht würden dann wenigstens die ärgsten Wappler aus der Regierung fallen.

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Ich hoffe nur.... · von longstreet (91) · 30.07.2010 13:28 Uhr

....., dass die Medienkonsumenten qualifizierte Wortmeldungen zunehmend von unqualifizierten unterscheiden können.....
Das Informationszeitalter kann auch ein Fluch sein....

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Merkt denn niemand diesen Widerspruch? · von Marie-Luise (889) · 29.07.2010 16:14 Uhr

Früher haber die jungen Mütter von ihren Müttern gelernt, wie man mit Kindern umgeht. Heute behauptet man, dass die Mütter nichts tun, wenn sie ihre Kinder betreuen, verspottet sie als Heimchen am Herd und verlangt von ihnen am Fließband zu stehen. Man redet ihnen ein, dass sie nur dann ein vollwertiges Mitglied der Gesellschaft wären. Karriere bleibt, von einigen speziellen Situationen abgesehen, weiter den Kinderlosen vorbehalten. Wieviele der Politikerinnen haben Kinder?

Dann lehrt man die Mütter, dass die Kinder viele Streicheleinheiten brauchen, damit sie gedeihen.
Ob man die Mütter auch lehrt, wie sie ihre Kinder streicheln, ihnen die Tränen abwischen, mit ihnen lachen und spielen während die Mütter am Fließband in einer Firma stehen und die Kinder im Fließbandverfahren in einer öffentlichen Einrichtung betreut werden?

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Artikel 29. Juli 2010 - 14:41 Uhr
hex
Bild vergrößern 20-Stunden-Kurs zur Unterstützung bei Erziehung

Bild: APA (dpa/Archiv)

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