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Aufregung über Nazi-Vergleich von Armin Wolf

WIEN. Wieder einmal hat ein Twitter-Eintrag von ZiB2-Moderator Armin Wolf Aufregung in sozialen Netzwerken ausgelöst.

In seinem Tweet bezieht sich der Moderator auf die aktuellen Ereignisse in Bad Ischl, Linz und Wien. Wie ausführlich berichtet, verkündete etwa eine Bar in der Kaiserstadt, endlich "asylantenfrei" zu sein. Fast zeitgleich schrieb ein Linzer Anwalt in einem offenen Brief an die Rechtsanwaltskammer, er wolle keine Ausländer mehr vertreten - hier weiterlesen. Wenig später ließ ein umtriebiger Wiener Arzt damit aufhorchen, dass er in seiner Praxis keine Flüchtlinge mehr betreuen werde - er verlor daraufhin seine Kassenzulassung.

"Was kommt als Nächstes?"

Zu diesen sich scheinbar häufenden beunruhigenden Entwicklungen schrieb Wolf auf seinem Twitter-Account: "Arzt behandelt keine Asylwerber, Anwalt verteidigt keine Ausländer, Bar ist 'asylantenfrei'. Was kommt als Nächstes?" Die Antwort auf seine Frage gab sich der ORF-Star gleich selbst. Er postete eine schwarz-weiß Aufnahme, die einen SA-Soldaten mit einem Schild zeigt, auf dem steht: "Eine deutsche Hausfrau kauft nicht beim Juden!" 

 

 

Was folgte, war eine Aufschrei auf Facebook und Twitter. Während sich viele zustimmend äußern, orten andere eine Verharmlosung der NS-Verbrechen, darunter ausgerechnet FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache. "Armin Wolf (ORF) verharmlost und relativiert skandalöser Weise die NS-Verbrechen! Solche Vergleiche sind mehr als unpassend und unangebracht!", schrieb Strache auf Facebook und forderte Konsequenzen. Viele pflichteten ihm bei. 

 

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Artikel nachrichten.at (jup) 17. Januar 2016 - 09:45 Uhr
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