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Zahl der Asyl-Anträge 2010 gesunken

WIEN. Österreich macht die Grenzen offenbar ziemlich dicht. Die Zahl der Asylanträge ist im Vorjahr auf 11.022 zurückgegangen (2009:15.822). Damit liegt man sogar unter den 11.921 Anträgen von 2007, die den bisherigen Minuswert in diesem Jahrtausend darstellten.

Entsprechend schütter belegt sind damit derzeit die Erstaufnahmezentren, wo in Traiskirchen zu Jahresbeginn 366 und in Thalham 110 Flüchtlinge gezählt wurden. Die Betreuungsstätte Bad Kreuzen gab 136 Personen Quartier. Einzig im August wurde vergangenes Jahr ein größerer Andrang nach Österreich verzeichnet, als 1.241 Anträge eingebracht wurden. Ansonsten blieb man konstant unter 1.000 pro Monat.

Russland führt bei Anträgen

Die meisten Anträge kamen von Bürgern Russlands, nämlich 2.323. Dahinter folgten Afghanen, Kosovaren, Nigerianer und Inder. Letztere drei Gruppen blieben jedoch chancenlos. Gerade einmal drei Prozent der Asylwerber des Kosovo und ein Prozent der Nigerianer erhielten positive Bescheide, die Inder gingen überhaupt praktisch leer aus. Nur einer darf in Österreich bleiben. Russen mit 31 Prozent und Afghanen mit 33 Prozent positiven Bescheiden wurde relativ häufig Asyl gewährt.

Insgesamt wurden 2010 in der ersten Instanz, also beim Bundesasylamt, 2.036 Entscheidungen positiv gefällt, 4.328 negativ. Beim Asylgerichtshof sieht die Bilanz für die Flüchtlinge wesentlich schlechter aus. 836 positiven Erledigungen stehen 8.718 Negativ-Entscheide gegenüber. Zu bearbeiten ist freilich noch genug, vor allem in der zweiten Instanz, wo aktuell 16.708 nicht erledigte Verfahren verzeichnet werden. Beim Bundesasylamt sind es 4.293.

Eine relativ große Gruppe bei den Asylwerbern stellen sogenannte unbegleitete Minderjährige da. Immerhin 664 Anträge kamen von unter 18-Jährigen, und auch die Unter-14-Jährigen sind mit 34 Anträgen in der Asylstatistik vertreten.

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also, du hast hier · von gutmensch (2626) · 25.01.2011 23:19 Uhr

noch gefehlt. kannst du auch in ganzen zusammenhängenden sätzen schreiben, ich meine argumentativ oder so. das können eigentlich sogar die dümmsten deiner gesinnungsgenossen. grinsen

(0)
Artikel 25. Januar 2011 - 13:31 Uhr
jw
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