Der Schüler war gegen sechs Uhr früh auf der B37 zwischen dem ersten und zweiten Fahrstreifen zu Fuß unterwegs. Ein vorbeifahrender Pkw-Lenker im Alter von 23 Jahren übersah den Burschen und der Wagen streifte ihn mit dem Außenspiegel. Dadurch wurde der 19-Jährige auf den zweiten Fahrstreifen geschleudert, wo er verletzt liegen blieb.
Der 23-Jährige hielt an und wollte gemeinsam mit seinem Beifahrer die Unfallstelle absichern, so die Polizei. Dabei hörten sie ein „dumpfes" Geräusch - ein nachkommender Wagen hatte den Fußgänger offenbar überrollt, fuhr aber ohne stehen zu bleiben weiter. Die Notärztin konnte nur noch den Tod des 19-Jährigen feststellen.
Der Lenker (53) wurde noch am Sonntag ausgeforscht, berichtete die Polizei. Er habe angegeben, an einen auf der Fahrbahn liegenden "Eisblock" geglaubt zu haben und sei deswegen weitergefahren. Der Mann muss mit einer Anzeige rechnen.
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