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100.000-Euro-Rätsel in der Donau - "Da schwimmt Geld"

WIEN. Ein wertvoller Fund in Wien ließ Menschen ins Wasser springen und die Polizei rätseln.

Das 100.000-Euro-Rätsel in der Donau "Da schwimmt ja Geld im Wasser"

Insgesamt wurden 100.000 Euro ins Trockene gebracht Bild: LPD Wien

Der Anruf bei der Wiener Polizei am Samstagvormittag klang alarmierend: Menschen schwimmen in der Donau! "Wir dachten zuerst an einen Unfall oder Selbstmord", berichtet der Sprecher der Wiener Polizei, Roman Hahslinger, den OÖNachrichten. Als einer von zwei Burschen (20, 22 Jahre) aus dem Wasser beim Wehr 1 in Wien-Donaustadt stieg, meldete dieser: "Da schwimmt ja Geld im Wasser."

Die Polizisten staunten über den kuriosen Fund (nachrichten.at berichtete). Tatsächlich lagen mehr als 100.000 Euro am Grund der Neuen Donau nahe des Wakeboard-Lifts. Der Großteil fein säuberlich aufgerollt, dazu schwammen einzelne 100- und 500-Euro-Scheine an der Oberfläche. Auch die zwei jungen Männer wurden auf diesen Schatz im klaren und ruhigen Wasser aufmerksam und gingen auf Tauchstation.

Erfolgreich wurden dann die Taucher der Berufsfeuerwehr. Sie sammelten im metertiefen Wasser die Scheine ein und brachten sie auf ein Polizeiboot. Dort wurden die Geldrollen sorgfältig auseinandergenommen, gezählt und auf dem Dienstposten getrocknet.

Wem gehört das Geld?

Über die Herkunft der Noten herrschte bis zuletzt Rätselraten. "Es gibt keine Hinweise, woher das Geld stammt. In der Nähe kam es auch zu keinen Banküberfällen oder großen Diebstählen, die auf den Zusammenhang mit einer Straftat schließen lassen", sagt Hahslinger. Es handle sich jedenfalls nicht um Falschgeld, wie anfangs nicht ausgeschlossen werden konnte. Ebenso hätten die Passanten niemanden gesehen, der das Geld an der Donauinsel versenkt hätte. Somit war offen, wie lange die Banknoten schon im Wasser lagen. "Erfahrungsgemäß nicht allzu lange. Sonst hätten sich die Geldrollen weiter verteilt", sagt der Polizeisprecher.

Wer Hoffnung hätte, selbst noch fündig zu werden, braucht seine Badehose nicht anzuziehen: Gestern suchte die Polizei das Areal noch einmal ab, doch alle Scheine waren bereits gesammelt.

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Artikel 07. Dezember 2015 - 00:05 Uhr
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