I eat Pancakes
Palatschinken machen können die fünf Burschen von „I eat Pancakes“ alle. Das hat die Band bereits bei einem ihrer ersten Auftritte bewiesen, bei dem sie aus Spaß Pancakes ins Publikum schmissen. „Einige davon kamen aber wieder zurück, das war lustig“, sagt Sänger Valentin Geiseder.
Seit 2008 machen die Kremstaler Valentin Geiseder (Gitarre und Gesang), Benjamin Agostini (Gitarre), Clemens Müller (Schlagzeug), Michael Timofeev (Bass) und Moritz Ranftl (Saxophon) Indie-Rock. Schon bei den ersten Tönen ihres Hits „Where You Are“ steht fest – sie machen ihr eigenes Ding. Eine Symbiose von vielfältigen Gitarrenklängen und feinsten Saxophon-Melodien prägen ihren Sound. „Wir Zweckentfremden das Instrument einfach“, sagt Moritz Ranftl.
Die fünf Kremstaler nehmen den diesjährigen U21/UHS-Award mit nach Hause. „Von einer fachkundigen Jury geehrt zu werden ist Wahnsinn“, sagt Geiseder. Beim Konzert am 16. Februar wollen die Indie-Rocker auch die Zuseher von sich überzeugen und beim Publikumsvoting 5000 Euro gewinnen. „Mit dem Geld wollen wir ein Album produzieren“, sagt Benjamin Agostini.
Djane fraulich
Eine Frau an den Turntables – Karin Egenbauer ist „Djane fraulich“ und beweist in der männerdominierten DJ-Szene echte Frauenpower. Seit rund zwei Jahren macht das „kleine blonde Mädchen“ Elektromusik und lässt ihren eigenen Charakter in die Tracks einfließen. „Musik so umzugestalten, wie ich mag und mein Gefühl darin auszudrücken, macht mir riesen Spaß“, sagt „Djane fraulich“.
Unterschiedliche Songs gekonnt zu vermischen hat sich die 23-Jährige selbst beigebracht. Ihre ersten DJing-Versuche machte sie auf die Bitte eines Freundes hin in einer Bar aufzulegen. „Ich war damals unglaublich nervös, wollte aber nichts unversucht lassen und ließ mich einfach geh’n.“
Wenn „Djane fraulich“ am Computer ihre Songs mixt, will sie ihr Publikum mitreißen und alles Negative für ein paar Stunden vergessen lassen. Mit dem ersten DJ-Preis beim Austrian Newcomer Award ihre Arbeit gewürdigt zu wissen, damit hat Karin Egenbauer überhaupt nicht gerechnet. Bei ihrem Auftritt im Linzer Posthof will sie so richtig zeigen, was sie kann: „Ich werde mein Bestes geben, um das Publikum zum Tanzen zu bringen.“
Fotzhobl
Sie sind „direkt, kritisch und offen“. Mit ihrem Mix aus Mundart-Rap und Funk-Elementen haben die fünf oberösterreichischen Goschnrocker von „Fotzhobl“ den diesjährigen Music Award gewonnen. Ihre Songs im Dialekt sind zum Nachdenken, Tanzen und Mitsingen.
MTS
Frau sein und rappen ist keineswegs ein Widerspruch. Die Rap-Crew MTS („Multitaskingsisters“) aus Wien stellen dies unter Beweis. In ihren Songs sind sie „Hart aber herzig“ und wollen in der männerdominierten Rap-Landschaft ein Zeichen setzen. Dafür gab es dieses Jahr – wie Fotzhobl – einen Music Award.
Slowmoetion
Gitarren-Riffs verfeinern Electro Dance-Tracks mit Warmem und Menschlichem und machen den typischen Sound von „Slowmotion“ aus. Mit neuen spannenden Beats bringt der Münchner Musiker Moritz Paschold den Dancefloor zum Beben. Die Jury verlieh ihm dafür den diesjährigen Guest Award.