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„Mahler auf der Couch“: Sigi, Gustl und die Liebe

Bild vergrößern Sigi, Gustl und die Liebe

Subjekt der Begierde (EMW)  Bild: emw

„Mahler auf der Couch“: (Ö 2010, 109 Min.) Regie: Felix O. Adlon, Percy Adlon

OÖN Bewertung:

„Wie steht‘s um den ehelichen Verkehr?“ Diese Frage darf natürlich nicht außen vor bleiben, wenn Psychiater Sigmund Freud – der Sigi (Karl Markovics) – das Eheleben des Komponisten Gustav Mahler – der Gustl (Johannes Silberschneider) – analysiert. In Rückblenden, an denen die Patina des Österreichs der Jahrhundertwende haftet, rollen die beiden so die Geschichte der Alma Mahler (Barbara Romaner) auf, eine Geschichte einer Frau voll Verführung und Verzicht. Immer wieder drehen sich bekannte Zeitgenossen zur Kamera und kommentieren das Geschehen aus ihrer Sicht.

„Dass es passiert ist, ist verbürgt. Wie es passiert ist, haben wir uns ausgedacht“, steht zu Beginn: Und obwohl die Phantasie Szenen voll Leidenschaft (samt außerehelichem Verkehr) und großen Gefühlen in einer stimmigen historischen Kulisse samt überzeugenden Schauspielern erdacht hat, halten die Probleme von Gustav Mahler nicht bei der Stange. (jule)

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