ePaper  | iPad | 
Anmelden
 |  A A A

 
Mittwoch, 8. Februar 2012, 11:03 Uhr Linz  -8°C ·  Wels  -10°C ·  mehr Wetter »
Freizeit  > Kino  > OÖN-Filmkritik

„Furcht und Zittern“: Rundfahrt durch Klischees

Bild vergrößern Rundfahrt durch Klischees

Eschke entführt Kiendl (thimfilm)  Bild: thim

„Furcht und Zittern“: (Ö 2010, 102 Min.) Regie: Reinhard Schwabenitzky

OÖN Bewertung:

Betrogene Ehefrau Hertha (wie immer, Elfi Eschke) will untreuen Gespons (gut wie immer, Wolfgang Böck) erschießen, stolpert irrtümlich mit gezogener Waffe in eine Apotheke und nimmt sich ein Panikattacken-geplagtes Waserl (überfordert: Andreas Kiendl) zur Geisel. Was folgt, ist eine Flucht durch Österreich – zumindest von Wien bis ins Waldviertel. Eine Flucht, auf der den beiden genügend Zeit bleibt, um Freundschaft zu schließen und ihrem Leben eine neue Wendung zu geben – weg von negativen Einflüssen (Ehemann bzw. Ängste) hin zu Freude und Freiheit.

Wenn der überfallene Apotheker Gratis-Proben mit ins Sackerl steckt, ist das ein müder Scherz, und dennoch einer der wenigen Versuche des als Komödie bezeichneten Films, überhaupt jemanden zum Lachen zu bringen.

Die Flucht der beiden zieht sich in die Länge und klappert Klischee um Klischee ab. Man muss kein geübter Zuschauer sein, um am Ende das Kino zwar ohne „Furcht und Zittern“ zu verlassen, dafür aber mit dem Urteil: „A weng fad und sehr voraussehbar.“ (jule)

zu diesem Artikel sind keine Beiträge vorhanden

Weitere Artikel aus OÖN-Filmkritik
George Smiley (routiniert: Gary Oldman) ist der Anti-James-Bond: graue Gesichtsfarbe, tiefe Falten und eine klobige Krankenkassa-Brille, die Augen voll bleierner Müdigkeit umrandet.   mehr mehr
George Clooneys Kunst, ganz normal zu sein
Als Mister Durchschnitt, den das Koma seiner Frau aus dem eigenen Lebenssiechtum holt, trägt George Clooney den tragikomischen Findungsfilm „The Descendants – Familie und andere Angelegenheiten“ von Regisseur Alexander Payne.   mehr mehr
„Wir sind wie ein Geschichtsbuch. Aber auch in einem Geschichtsbuch muss man blättern“, sagt eine Zeitzeugin. Sie ist einer jener Menschen, deren Kindheit im Weinviertel vom Nationalsozialismus und der sowjetischen Besatzung nach Kriegsende geprägt war.   mehr mehr
Neuen Kommentar schreiben

Betreff / Kommentartitel
Kommentartext:

Sie dürfen noch Zeichen als Text schreiben

Bitte beachten Sie die Forumsregeln


  Für nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken.

Um sich registrieren zu können müssen Sie uns mindestens einen Benutzernamen, ein Passwort und Ihre E-Mail-Adresse mitteilen.
Gewünschter Benutzername

Gewünschtes Passwort

Wiederholung Passwort

E-Mail

OÖNcard


Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:
Wieviel ist 2 + 2? : 


Zuletzt kommentiert    mehr »
  • Zuckerkugerlverschreiber?
    von suzieQ, 08.02.2012 11:02 Uhr
    Oder fressen sie gemahlene Tigerknochen gegen Erektionsstörungen?
  • Atomlüge
    von Brustschwimmer, 08.02.2012 11:01 Uhr
    Lieber Lederstrumpf! Atomkraftwerke sind gar nicht in der Lage den Windstrom auszuregeln! Dazu sind...
  • Der Gesetzgeber ist hiermit gefordert!
    von Zaungast_17, 08.02.2012 11:01 Uhr
    Wenn jemandem Leid zugestoßen ist, soll man dieses nicht noch erhöhen, es könnte uns auch mal so...
  • schau suzie...
    von schurli, 08.02.2012 11:01 Uhr
    jetzt bin i wieda gscheiter worn
  • was der suzieQ(uatrro)....
    von schurli, 08.02.2012 11:00 Uhr
    ..die Medizin ist so manchem die Homöopahtie. Ja wahre Glaubenskämpfe hier. Leitl so werds nie zu an...
  • sag mal....
    von schurli, 08.02.2012 10:58 Uhr
    was ist eigentlich dein interesse? Bist Ärztin, Pharmareferentin, irgendwie ist deine Denke so...