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„Das Leben ist zu lang“: Satirischer Rundumschlag

Bild vergrößern Satirischer Rundumschlag

M. Hering, V. Ferres (filmladen)  Bild: filmladen

„Das Leben ist zu lang“: (Deutschland 2010, 87 Minuten), Regie: Dani Levy

OÖN Bewertung:

Alfi Seliger (Markus Hering) hat Probleme. Große Probleme. Seine Ehefrau betrügt ihn, die pubertierenden Kinder halten ihn für einen peinlichen Idioten, seine Filmstar-Mutter ist ein versoffener Drachen. Und was für den jüdischen Regisseur am schlimmsten ist: seit Jahren hat er keinen Film gemacht. Denn niemand will seine schwarze Komödie über die dänischen Mohammed-Karikaturen (Arbeitstitel: „Mo-HaHa-Med“) produzieren. Kurz: Alfi kriegt nichts auf die Reihe. Nicht einmal sein Suizidversuch ist von Erfolg gekrönt...

Provinzdorf-Neurotiker

Was als durchaus flotte Satire mit zynischen Untertönen über einen Regisseur zwischen Sinn und Krise anfängt, steigert sich im Laufe der Geschehnisse immer mehr zum wirren Rundumschlag gegen doofe TV-Serien, geldgeile Produzenten und „Schauspielerinnen“, deren Talente sich erst in der Horizontalen auf der Besetzungscouch offenbaren. Schein und Sein verwischen, aber auch Ziel und Zweck des Plots. Zur Klasse von Woody Allens „Stadtneurotiker“, der unverkennbar Pate stand, fehlt einiges. Dani Levys Film ist bemüht, aber bestenfalls ein „Provinzdorf-Neurotiker“.  (ll)

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    von Bergonzi, 08.02.2012 11:15 Uhr
    für solche Artikel muß man dankbar sein, zeigen sie doch unfreiwillig den grauslichen...
  • ÜBERSCHRIFT....
    von fanatiker, 08.02.2012 11:15 Uhr
    ist offenbar das Wichtigste, und wenn es sogar die Sache falsch darstellt !
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    von Ulti84, 08.02.2012 11:14 Uhr
    der Laibach Spieler hat ja nicht "nur" einen Kieferbruch, auch das Jochbein ist gebrochen und es...
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    Eigentlich bin ich totale Gegnerin der Schulmedizin. Was hat sie uns gebracht? Die Leute werden 90...
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    ich möchte hier keinesfalls eine Lanze für die ÖVP brechen - nur diese plakativen Vorschläge für...