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„Verdammnis“: härter, komplexer, düsterer

Bild vergrößern „Verdammnis“: härter, komplexer, düsterer

Noomi Rapace brilliert in neuer Stieg-Larsson-Verfilmung als Racheengel.  Bild: warner brothers

Video: Filmvorstellung

„Verdammnis“: (SWE/DÄN/D 2009, 129 Min.), Regie: Daniel Alfredson (Cineplexx, Megaplex, Moviemento OmU)

OÖN Bewertung:

Ein junger Kollege bietet Starjournalist Mikael Blomkvist (Michael Nyqvist) eine brisante Story an: Hohe Würdenträger aus Politik und Polizei vergehen sich an jungen Frauen aus Osteuropa, die gewaltsam zur Prostitution gezwungen werden.

Blomkvist macht sich auf die Suche nach dem Drahtzieher. Auch die eigenwillige Hackerin Lisbeth Salander (Noomi Rapace) schaltet sich in die Recherchen ein. Doch geht es ihr nicht um Gerechtigkeit, sondern einzig um Rache. Um Rache an dem Mann, der ihre Familie zerstörte. Doch dieser wird mit aller Macht von höchsten Regierungskreisen geschützt. Und plötzlich wird Lisbeth per landesweiter Fahndung als Dreifachmörderin gesucht. Einzig ihr alter Freund Blomkvist glaubt noch an ihre Unschuld.

Unerbittlich zurückgezahlt

„Verdammnis“, der zweite Teil der „Millennium“-Trilogie des 2004 verstorbenen Stieg Larsson, dreht gnadenlos die Spannungsschraube weiter. Noch komplexer, noch düsterer, noch härter als „Verblendung“, konzentriert sich die Fortsetzung auf die erschütternde Vergangenheit Lisbeth Salanders. Eine Frau, die die Gewalt, welche sie erleiden musste, nicht schluckt, sondern unerbittlich zurückzahlt. Ein Racheengel in Schwarz, deren ambivalenten Charakter Noomi Rapace grandios zeichnet.

Der verschachtelte Handlungsbogen der Romanvorlage wurde für die Leinwand geschickt gestrafft, die Rolle des aufrechten Journalisten Mikael Blomkvist zur Randfigur degradiert. Erst in der letzten Einstellung, inmitten von Blut und Tod, treffen Salander und Blomkvist aufeinander. Eine Gänsehautszene, die die Spannung bis zum Filmstart von „Vergebung“, dem dritten und letzten Teil, am 3. Juni 2010 schier ins Unermessliche steigert.

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    darf er dann wieder im Fernsehen in einem Redeschwall und ganz traurigen Augen berichten, dass er...
  • Nach dem Motto lässt sich ja herrlich leben:
    von Christianus, 09.02.2012 18:47 Uhr
    "Ihr könnt mich alle mal!" äh, gerne vorladen, ich kann immer nur meine Unschuld betonen!
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    Genau dieses Sparpaket ist ein Anschlag auf die Leistungsträger! Versteuerung des 13. und 14....
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